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Zecken bei Pferden: erkennen, entfernen und vorbeugen

Geschrieben von Melanie | Content Specialist |

Zecken kommen nicht nur bei Hunden und Katzen vor. Auch Pferde können von diesen kleinen Parasiten betroffen sein. Da Pferde viel Zeit auf Weiden und in Naturgebieten verbringen, haben Zecken dort ausreichend Gelegenheit, sich am Tier festzusetzen. Es ist daher wichtig zu wissen, wie Zecken bei Pferden vorkommen, was bei einem Zeckenbiss passiert und wie Sie eine Zecke sicher entfernen können.

Pferde in der Weide

Was Sie über Zecken bei Pferden wissen sollten

In Deutschland ist Ixodes ricinus, auch als Gemeiner Holzbock bekannt, die am häufigsten vorkommende Zeckenart. Diese Art befällt verschiedene Säugetiere, darunter auch Pferde.

In den letzten Jahren werden zudem vermehrt andere Zeckenarten gefunden, die ursprünglich nicht in Deutschland heimisch waren. Durch Veränderungen des Klimas können einige dieser Arten inzwischen auch hier überleben. Diese Zecken können möglicherweise auch andere Krankheitserreger übertragen.

Zecken sind aktiv, sobald die Temperatur über etwa 7 Grad Celsius steigt. Daher treten sie vor allem im Frühjahr und Sommer auf. Auch im Herbst und in milden Wintern können Zecken jedoch aktiv bleiben.

Zecken befinden sich vor allem in hohem Gras, Gebüsch und bewaldeten Gebieten. Von dort aus warten sie, bis ein Tier oder Mensch vorbeikommt, woraufhin sie sich an der Haut festklammern.

Wie erkennen Sie eine Zecke bei einem Pferd?

Eine Zecke ist ein kleiner, spinnenartiger Parasit, der sich an der Haut Ihres Pferdes festheftet. Zecken haben einen flachen Körper und acht Beine. Wenn sie sich gerade festgesetzt haben, sind sie meist klein und dunkel gefärbt.

Während sich eine Zecke mit Blut vollsaugt, wird ihr Körper größer und runder. Dadurch kann die Zecke im Laufe der Zeit besser auf der Haut des Pferdes sichtbar werden.

Was passiert bei einem Zeckenbiss bei einem Pferd

Wenn eine Zecke auf Ihr Pferd gelangt, sucht sie eine warme Stelle mit dünner Haut, um sich festzubeißen. Der Biss selbst ist für das Pferd meist nicht schmerzhaft. Manchmal kann die Haut rund um die Bissstelle leicht gereizt sein.

Obwohl ein Zeckenbiss oft nur wenige direkte Beschwerden verursacht, können Zecken Krankheitserreger übertragen. Diese gelangen über den Speichel der Zecke in den Körper des Pferdes.

Sobald sich eine Zecke festgebissen hat, beginnt sie, Blut zu saugen. Der Speichel der Zecke hemmt die Blutgerinnung, sodass sie über längere Zeit Blut aufnehmen kann. In diesem Speichel können auch Krankheitserreger enthalten sein.

Oft wird gesagt, dass Krankheitserreger erst nach etwa 24 Stunden durch eine Zecke übertragen werden. In der Praxis kann eine Übertragung jedoch auch früher erfolgen. Bei vielen Erregern steigt das Risiko allerdings, je länger die Zecke fest sitzt. Das liegt daran, dass es etwas Zeit dauern kann, bis der Erreger aus der Zecke übertragen wird und in ausreichender Menge vorhanden ist, um eine Infektion zu verursachen. Daher ist es wichtig, Zecken so schnell wie möglich zu entfernen.

Wie entfernen Sie eine Zecke bei Ihrem Pferd?

Wenn Sie eine Zecke bei Ihrem Pferd entdecken, ist es wichtig, diese so schnell wie möglich und vollständig zu entfernen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass keine Teile der Zecke in der Haut zurückbleiben.

Mit einer speziellen Zeckenzange ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass die Zecke vollständig entfernt wird. Setzen Sie die Zeckenzange so nah wie möglich an der Haut an und ziehen oder drehen Sie die Zecke anschließend vorsichtig heraus.

Nach dem Entfernen können Sie die Stelle, an der die Zecke saß, am besten mit etwas Alkohol reinigen.

Es wird davon abgeraten, die Zecke vorher mit Alkohol oder anderen Mitteln zu behandeln. Dadurch kann das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern sogar erhöht werden.

Die beliebtesten Zeckenzangen

Wie können Sie Zecken bei Pferden vorbeugen?

Für Pferde gibt es keine zugelassenen Mittel gegen Zecken, wie sie beispielsweise für Hunde und Katzen verfügbar sind. Es gibt jedoch Produkte, die dabei helfen können, Zecken und andere Insekten abzuwehren.

Beispiele hierfür sind Sprays wie Tedax oder Futterzusätze wie Finecto+. Diese Produkte werden häufig verwendet, um Ihr Pferd für verschiedene Insekten, einschließlich Zecken, weniger attraktiv zu machen.

Da ein vollständiger Schutz nicht möglich ist, bleibt es wichtig, Ihr Pferd regelmäßig auf Zecken zu kontrollieren. Achten Sie dabei besonders auf Stellen, an denen sich Zecken leicht festsetzen, wie die Achselbereiche, die Fesselbeugen und unter dem Schweif.

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