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Welche Fische passen zu Guppys?

Geschrieben von Astrid |

Guppys sind wunderschöne, farbenfrohe Fische und deshalb in vielen Aquarien äußerst beliebt. Doch können Sie diese eleganten Fischchen eigentlich problemlos mit anderen Fischen zusammen halten? Oder gibt es Arten, die Sie besser vermeiden sollten? In diesem Blog nehmen wir das genauer unter die Lupe.

Guppy

Guppys sind als soziale und relativ pflegeleichte Aquarienfische bekannt, dennoch ist eine gute Kombination mit anderen Arten sehr wichtig. Unterschiede im Verhalten, in der Größe und bei den idealen Wasserbedingungen spielen dabei eine große Rolle. Wenn Sie dies im Vorfeld berücksichtigen, vermeiden Sie Stress, beschädigte Flossen und Unruhe im Aquarium.

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Worauf sollten Sie achten?

Guppys sind ruhige und soziale Aquarienfische, die sich am wohlsten in einer stabilen und entspannten Umgebung fühlen. Bei der Zusammenstellung eines Gesellschaftsaquariums ist es wichtig, dass die anderen Fische ähnliche Ansprüche an Temperatur und Wasserwerte haben. Guppys bevorzugen warmes Wasser und reagieren empfindlich auf dauerhafte Unruhe oder Hektik. Arten mit aggressivem oder territorialem Verhalten können Stress verursachen, was sich negativ auf ihre Gesundheit und ihre schönen Farben auswirkt.

Fische, die gut mit Guppys zusammenleben

Die Haltung von Guppys funktioniert am besten mit Fischen, die ein ruhiges Wesen haben und nicht zu groß werden. Fische, die ihren eigenen Bereich im Aquarium einnehmen und Guppys in Ruhe lassen, sorgen für ein angenehmes Gleichgewicht. Außerdem ist es wichtig, dass diese Arten nicht dazu neigen, an den Flossen anderer Fische zu knabbern. Wenn Fische einander akzeptieren und den jeweiligen Lebensraum respektieren, entsteht eine harmonische Umgebung.

Beispiele hierfür sind:

  • Platys: sozial und aktiv, aber nicht aufdringlich
  • Mollys: ähnliche Wasseransprüche und ähnliches Temperament
  • Schwertträger: sofern das Aquarium groß genug ist
  • Corydoras (Panzerwelse): Bodenbewohner, die Guppys in Ruhe lassen
  • Otocinclus: ruhig und nützlich als Algenfresser

Fische, die Sie besser nicht mit Guppys halten sollten

Nicht alle Fischarten eignen sich für die gemeinsame Haltung mit Guppys. Arten, die für dominantes oder unruhiges Verhalten bekannt sind, können Guppys jagen oder an ihren Flossen knabbern. Auch größere Fische stellen ein Risiko dar, da Guppys aufgrund ihrer Größe als Beute angesehen werden können. Dies führt nicht nur zu Stress, sondern kann auch Verletzungen oder den Verlust von Fischen verursachen.

Beispiele hierfür sind:

  • Goldfische: können Guppys unbeabsichtigt jagen oder verletzen, sehen kleinere Guppys teilweise als Beute und belasten das Wasser stark
  • Cichliden: sind häufig zu dominant und territorial
  • Große Welse: betrachten Guppys oft als Beute
  • Siamesische Kampffische (Bettas): können aggressiv auf farbenfrohe Guppys reagieren
  • Tigerbarben: sind dafür bekannt, Flossen zu beißen

Größe und Einrichtung des Aquariums

Die Größe und Einrichtung des Aquariums spielen eine große Rolle für das Wohlbefinden von Guppys. Ein geräumiges Aquarium mit ausreichend Bepflanzung bietet den Fischen Rückzugsmöglichkeiten und schafft natürliche Abgrenzungen sowie Verstecke. Pflanzen, Wurzeln und Dekoration helfen dabei, Territorialverhalten zu reduzieren und sorgen für mehr Ruhe im Becken. Je besser die Einrichtung, desto geringer ist das Risiko von Spannungen zwischen den Fischen.

Männchen-Weibchen-Verhältnis bei Guppys

Guppys vermehren sich schnell und zeigen deutliches Balzverhalten. Männchen verfolgen die Weibchen dabei häufig, was bei einem ungünstigen Verhältnis Stress verursachen kann. Wenn ausreichend Weibchen pro Männchen vorhanden sind, haben alle Fische genügend Raum, ihr natürliches Verhalten auszuleben, und das Aquarium bleibt ruhiger.

Als Richtwert gilt: 1 Männchen auf 2 bis 3 Weibchen. Dieses Verhältnis verteilt die Aufmerksamkeit des Männchens, sodass einzelne Weibchen weniger bedrängt werden. Das reduziert Stress, verhindert Erschöpfung und trägt zu einer ausgewogenen Gruppendynamik bei. In einem kleineren oder stärker besetzten Aquarium kann es sogar sinnvoll sein, noch mehr Weibchen als Männchen zu halten oder sich für eine reine Weibchengruppe zu entscheiden.

Häufige Fehler bei der gemeinsamen Haltung von Guppys

Ein häufiger Fehler ist die Kombination von Guppys mit Fischen, die in ihrem Verhalten oder ihren Bedürfnissen nicht passen. Auch ein zu kleines Becken oder das gleichzeitige Einsetzen vieler neuer Fische kann Probleme verursachen. Guppys reagieren empfindlich auf Veränderungen, weshalb ein schrittweises Vorgehen für ihr Wohlbefinden wichtig ist.

Praktische Tipps für ein stabiles Aquarium

Wählen Sie bewusst Fischarten, die gut zueinander passen, setzen Sie neue Fische schrittweise ein und beobachten Sie das Verhalten in den ersten Wochen genau. Durch rechtzeitiges Eingreifen bei Unruhe oder Stress können Sie Probleme vermeiden. Mit der richtigen Auswahl und Pflege schaffen Sie ein gesundes und ausgewogenes Aquarium, in dem sich Guppys sichtbar wohlfühlen.

Guppys sind somit hervorragende Bewohner für ein Gesellschaftsaquarium, vorausgesetzt, sie werden mit den passenden Fischarten kombiniert. Wenn Sie Verhalten, Größe und Einrichtung berücksichtigen, legen Sie den Grundstein für ein ruhiges und ausgewogenes Aquarium, in dem Guppys und andere Fische gut zusammenleben können.

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Astrid-Klein

Über die Person

Astrid, tiermedizinische Fachangestellte bei Medpets

Astrid ist tiermedizinische Fachangestellte und arbeitet bei Medpets als Content-Spezialistin. Dort bringt sie ihre langjährige Praxiserfahrung ein, um Tierhaltern klare und verlässliche Informationen bereitzustellen. Sie ist auf Kaninchenverhalten spezialisiert und denkt gerne mit, wenn es um innovative Produkte und Blogartikel geht, die auf die Bedürfnisse von Tier und Halter abgestimmt sind.

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