Service
Warenkorb
Menu
Diese Woche 5% Rabatt auf alle Floh- und Zeckenprodukte mit Code FLOHZECKE5 Mehr lesen

Was fressen Fische?

Geschrieben von Astrid |

Ob Sie nun ein Aquarium voller tropischer Fische oder einen Teich mit Goldfischen haben: Eine gute Ernährung ist die Grundlage für gesunde, aktive Fische. Aber was fressen Fische eigentlich? Die Antwort ist weniger einfach, als Sie vielleicht denken, denn nicht jeder Fisch frisst dasselbe. In diesem Blog erklären wir, welche Futterarten es gibt und worauf Sie achten sollten.

Fisch im Aquarium

Wie bei anderen Tieren unterscheidet sich auch bei Fischen die Ernährung je nach Art stark. Alle Fische benötigen die richtigen Nährstoffe, um gut zu funktionieren. Das passende Futter trägt zu Wachstum, Farbintensität, Widerstandskraft und natürlichem Verhalten bei. Manche Fische sind echte Allesfresser, während andere hauptsächlich Pflanzen fressen oder gezielt Beute jagen. Was ein Fisch genau braucht, hängt zudem von seinem Lebensraum, seiner Größe und seinen natürlichen Fressgewohnheiten ab.

Futter für Fische

Was bestimmt, was ein Fisch frisst?

Die Ernährung eines Fisches hängt von mehreren Faktoren ab, wie der Art, der Umgebung und dem Bereich im Wasser, in dem er sich aufhält. Einige Fische sind von Natur aus auf pflanzliche Nahrung spezialisiert, während andere tierisches Futter benötigen. Grundsätzlich können wir Fische in drei Ernährungsgruppen einteilen: Pflanzenfresser, Fleischfresser und Allesfresser. Wenn Sie wissen, zu welcher Gruppe Ihr Fisch gehört, können Sie das Futter besser auf seine natürlichen Bedürfnisse abstimmen.

1. Pflanzenfresser: und Allesfresser mit starker Vorliebe für pflanzliche Nahrung fressen hauptsächlich Algen und pflanzliches Material. Diese Fische profitieren von Futter mit hohem Pflanzenanteil. Beispiele:

  • Goldfisch: frisst Flockenfutter, pflanzliches Futter und weiche Wasserpflanzen
  • Molly: frisst gerne Algen und pflanzliches Flockenfutter
  • Pleco (Algenfresser): ernährt sich von Algen und speziellen Algen-Wafers
  • Graskarpfen: frisst Wasserpflanzen und anderes pflanzliches Material

2. Fleischfresser: benötigen vor allem eiweißreiches Futter tierischen Ursprungs. Dies entspricht ihrer natürlichen Ernährung, die häufig aus Insekten, Larven oder kleinen Wassertieren besteht. Beispiele:

  • Betta (Siamesischer Kampffisch): frisst Insektenlarven und spezielles Betta-Futter
  • Cichliden: erhalten Granulat, Frostfutter oder spezielles Cichlidenfutter
  • Raubfische: fressen kleine Fische oder eiweißreiches Spezialfutter
  • Stör: frisst sinkendes, eiweißreiches Futter, kleine Wassertiere und spezielles Störfutter

3. Allesfresser: kombinieren pflanzliche und tierische Nahrung. Diese Fische sind oft flexibel in ihrer Ernährung, profitieren jedoch von einer abwechslungsreichen Fütterung. Beispiele:

  • Guppys: fressen Flockenfutter, kleine Insekten und Artemia
  • Platys: erhalten Flocken, Granulat und pflanzliches Futter
  • Schwertträger: fressen sowohl pflanzliches als auch tierisches Futter
  • Koi: fressen Pellets, Insekten, pflanzliches Material und spezielles Koifutter, abgestimmt auf die Jahreszeit

Wo im Wasser frisst Ihr Fisch?

Nicht nur was ein Fisch frisst, ist wichtig, sondern auch wo er sein Futter sucht. Wenn Sie dies berücksichtigen, vermeiden Sie, dass Futter liegen bleibt und das Wasser verschmutzt. Fische lassen sich grob einteilen in:

  • Oberflächenfresser: Diese Fische nehmen ihr Futter von der Wasseroberfläche auf, zum Beispiel schwimmende Flocken. Beispiele sind Bettas und einige Lebendgebärende.
  • Mittelzonenfresser: Diese Fische fressen, während sie frei im Wasser schwimmen. Sinkendes Granulat oder langsam sinkende Flocken sind geeignet. Beispiele sind Danios und Sumatrabarben.
  • Bodenfresser: Bodenfische suchen ihr Futter am oder im Substrat. Tabletten oder Wafers, die zu Boden sinken, sind ideal. Beispiele sind Corydoras und Plecos.

Natürliches Verhalten und Abwechslung

In der Natur fressen Fische selten jeden Tag exakt dasselbe. Abwechslung in der Ernährung fördert das natürliche Suchverhalten und sorgt für eine breitere Nährstoffaufnahme.

Denken Sie zum Beispiel an:

  • Abwechslung zwischen Flocken, Granulat und Tabletten
  • Ergänzung mit Frost- oder Lebendfutter (wie Artemia oder Mückenlarven)
  • Pflanzliche Ergänzungen wie Spirulina

Wie viel und wie oft sollten Sie füttern?

Zu viel Futter ist einer der häufigsten Fehler bei Aquarium- und Teichfischen. Eine gute Richtlinie ist, nur so viel zu geben, wie innerhalb weniger Minuten vollständig gefressen wird. So verhindern Sie, dass Futter am Boden liegen bleibt und das Wasser verschmutzt.

Für die meisten Fische reicht ein- bis zweimal tägliches Füttern aus. Junge, wachsende Fische benötigen häufig kleinere Portionen über den Tag verteilt, um ihre Entwicklung zu unterstützen. Bei erwachsenen Aquarienfischen kann ein Fastentag pro Woche helfen, Überfütterung zu vermeiden und das Verdauungssystem zu entlasten. Übermäßiges Füttern kann nämlich zu Wasserverschmutzung und Gesundheitsproblemen führen.

Spezifische Ernährungsbedürfnisse je nach Lebensphase

Der Nährstoffbedarf von Fischen verändert sich mit zunehmendem Alter:

  • Junge Fische benötigen feines und relativ eiweißreiches Futter, um gut wachsen zu können. Dieses ist häufig als spezielles Aufzuchtfutter in Pulver- oder Mikrokornform erhältlich, abgestimmt auf kleine Mäuler und schnelles Wachstum.
  • Erwachsene Fische benötigen vor allem ein ausgewogenes Erhaltungsfutter, das zu ihrer Art und ihrem Aktivitätsniveau passt. Hierfür gibt es Komplettfutter, das speziell für tropische Zierfische, Goldfische oder Teichfische zusammengestellt ist.
  • Zuchtfische können von zusätzlicher energiereicher oder eiweißreicher Nahrung profitieren, um ihre Kondition zu unterstützen. Auch hierfür gibt es spezielle Zuchtfutter, die vorübergehend gefüttert werden können.

Indem Sie ein Futter wählen, das auf die Lebensphase Ihres Fisches abgestimmt ist, stellen Sie sicher, dass er genau die Nährstoffe erhält, die er aktuell benötigt.

Achten Sie auf die Qualität des Futters

Gutes Fischfutter ist auf die natürlichen Bedürfnisse der Fische abgestimmt und enthält sorgfältig ausgewählte Zutaten. Achten Sie bei der Auswahl auf die Angabe der Ernährungsgruppe (Pflanzenfresser, Fleischfresser oder Allesfresser), die richtige Korngröße und darauf, ob es für Süß- oder Salzwasser geeignet ist. Außerdem ist es wichtig, das Futter trocken und gut verschlossen aufzubewahren, damit die Qualität erhalten bleibt.

Haben Sie nach dem Lesen dieses Blogs noch Fragen zur Ernährung Ihrer Fische? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf unter tierarzt@medpets.de.

Lesen Sie mehr über Fische

Mehr Tipps

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Astrid-Klein

Über die Person

Astrid, tiermedizinische Fachangestellte bei Medpets

Astrid ist tiermedizinische Fachangestellte und arbeitet bei Medpets als Content-Spezialistin. Dort bringt sie ihre langjährige Praxiserfahrung ein, um Tierhaltern klare und verlässliche Informationen bereitzustellen. Sie ist auf Kaninchenverhalten spezialisiert und denkt gerne mit, wenn es um innovative Produkte und Blogartikel geht, die auf die Bedürfnisse von Tier und Halter abgestimmt sind.

Mehr über Astrid erfahren