Spulwürmer bei Katzen
Spulwürmer gehören zu den häufigsten Würmern bei Katzen. Katzen können sich beispielsweise infizieren, indem sie Wurmeier aus der Umgebung aufnehmen oder ein infiziertes Beutetier fressen. Kätzchen können sich außerdem über die Muttermilch anstecken.
Ein leichter Befall verursacht längst nicht immer Beschwerden. Bei einer größeren Anzahl von Würmern können unter anderem Magen-Darm-Beschwerden und ein schlechterer Allgemeinzustand auftreten. Besonders bei Kätzchen kann ein starker Wurmbefall zu weiteren Problemen führen.
Möchten Sie mehr über Ansteckung, Symptome und Behandlung erfahren? Lesen Sie unseren ausführlichen Blog über Spulwürmer bei Hunden und Katzen.
Bandwürmer bei Katzen
Bandwürmer leben im Dünndarm. Ein bekannter Bandwurm bei Katzen ist Dipylidium caninum. Dieser Bandwurm wird durch Flöhe übertragen. Eine Katze kann sich infizieren, wenn sie bei der Fellpflege einen infizierten Floh verschluckt. Eine gute Flohbekämpfung spielt daher auch eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung gegen diesen Bandwurm.
Manchmal können Sie kleine Bandwurmsegmente rund um den After, im Fell oder am Schlafplatz finden. Diese können wie kleine Reiskörner aussehen.
Alles über Bandwürmer und deren Behandlung erfahren Sie in unserem Blog über Bandwürmer bei Katzen.
Lungenwürmer bei Katzen
Katzen können sich auch mit Lungenwürmern infizieren. Diese Parasiten leben während eines Teils ihres Lebenszyklus in den Atemwegen und der Lunge. Eine Katze kann sich beispielsweise durch das Fressen von Zwischenwirten oder Beutetieren infizieren.
Ein Lungenwurmbefall kann unter anderem Husten und andere Atemwegsprobleme verursachen, manche Katzen zeigen jedoch nur wenige oder gar keine eindeutigen Symptome. Möchten Sie mehr darüber erfahren? Lesen Sie dann unseren Blog über Lungenwürmer bei Katzen.
Herzwürmer bei Katzen
Der Herzwurm (Dirofilaria immitis) wird durch Mücken übertragen und kommt vor allem in wärmeren Regionen vor. In Deutschland ist eine vor Ort erworbene Herzwurminfektion kein häufiges Problem. Ein entsprechender Schutz kann jedoch wichtig sein, wenn Sie mit Ihrer Katze ins Ausland reisen oder eine Katze aus einem Risikogebiet adoptieren.
Herzwürmer können bei Katzen schwere Probleme an Herz und Lunge verursachen. Reisen Sie mit Ihrer Katze? Besprechen Sie dann rechtzeitig mit Ihrem Tierarzt, welche vorbeugende Behandlung für Ihr Reiseziel erforderlich ist. Weitere Informationen finden Sie in unserem Blog über Herzwürmer bei Hunden und Katzen.
Symptome von Würmern bei Katzen
Eine Katze mit Würmern muss nicht immer Beschwerden haben. Mögliche Symptome eines Wurmbefalls bei Katzen sind Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust, ein schlechterer Allgemeinzustand, stumpfes Fell oder ein aufgeblähter Bauch, insbesondere bei Kätzchen. Manchmal sind Würmer oder Wurmsegmente im Kot oder rund um den After sichtbar. Bei Lungenwürmern können hingegen Husten und Atemprobleme auffallen. Diese Beschwerden können auch durch viele andere Erkrankungen verursacht werden. Lassen Sie Ihre Katze daher von einem Tierarzt untersuchen, wenn sie krank ist, Gewicht verliert oder länger anhaltende Magen-Darm- oder Atemwegsbeschwerden hat.
Wie bekommt eine Katze Würmer?
Wie sich eine Katze infiziert, hängt von der jeweiligen Wurmart ab. Wurmeier können beispielsweise aus der Umgebung aufgenommen werden. Darüber hinaus können sich Katzen durch das Fressen von Mäusen und anderen Beutetieren infizieren. Flöhe können bestimmte Bandwürmer übertragen und Mücken spielen bei der Übertragung von Herzwürmern eine Rolle.
Auch eine Wohnungskatze kann daher mit Würmern in Kontakt kommen. Das individuelle Risiko ist bei einer Wohnungskatze, die nicht jagt, in der Regel jedoch geringer als bei einer Katze, die häufig draußen unterwegs ist und Beutetiere fängt.
Wie erkennen Sie, ob Ihre Katze Würmer hat?
Einen Wurmbefall können Sie nicht immer mit bloßem Auge erkennen. Wenn im Kot keine sichtbaren Würmer vorhanden sind, bedeutet das daher nicht automatisch, dass Ihre Katze wurmfrei ist.
Eine Kotuntersuchung kann dabei helfen, bestimmte Wurminfektionen nachzuweisen. Welche Untersuchung geeignet ist, hängt von der jeweiligen Wurmart ab. Bei Lungen- und Herzwürmern können beispielsweise andere oder zusätzliche Untersuchungen erforderlich sein.
Wie oft sollte eine Katze entwurmt werden?
Wie oft eine Katze entwurmt werden sollte, hängt von ihrem Alter und ihrer Lebensweise ab. Eine Katze, die ausschließlich in der Wohnung lebt, hat beispielsweise ein anderes Infektionsrisiko als eine Katze, die draußen jagt und regelmäßig Mäuse frisst. Auch für Kätzchen gelten andere Empfehlungen.
Die Entwurmung kann vorbeugend nach einem geeigneten Schema erfolgen oder anhand regelmäßiger Kotuntersuchungen angepasst werden. In unserem Blog Wie oft sollte eine Katze entwurmt werden? erfahren Sie, welche Empfehlung zu unterschiedlichen Katzen passt.
Welches Entwurmungsmittel benötigt meine Katze?
Nicht jedes Entwurmungsmittel wirkt gegen jede Wurmart. Einige Produkte wirken beispielsweise gegen Spul- und Bandwürmer, während bei Lungen- oder Herzwürmern andere Wirkstoffe erforderlich sein können. Wählen Sie ein Produkt daher entsprechend dem individuellen Risiko Ihrer Katze und den Würmern, gegen die Sie behandeln möchten.
Sehen Sie sich auch unser Sortiment an Entwurmungsmitteln für Katzen an. Prüfen Sie immer, gegen welche Wurmarten das Produkt geeignet ist, und berücksichtigen Sie das Gewicht und Alter Ihrer Katze.
Können Sie Würmern bei Ihrer Katze vorbeugen?
Eine Infektion vollständig zu verhindern, ist schwierig, insbesondere wenn Ihre Katze nach draußen geht. Sie können das Risiko und den Infektionsdruck jedoch reduzieren. Ein passendes Entwurmungsschema oder regelmäßige Kotuntersuchungen können dabei helfen. Darüber hinaus ist eine gute Flohbekämpfung aufgrund der Übertragung bestimmter Bandwürmer wichtig. Für Katzen, die mit ins Ausland reisen, kann ein zusätzlicher Schutz erforderlich sein.
Sind Katzenwürmer auf Menschen übertragbar?
Einige Würmer von Katzen sind Zoonoseerreger und können somit auch Menschen infizieren. Eine gute Hygiene ist daher wichtig. Reinigen Sie das Katzenklo regelmäßig, waschen Sie Ihre Hände nach Kontakt mit Kot und versuchen Sie, eine Kontamination der Umgebung so weit wie möglich zu vermeiden. Besonders bei kleinen Kindern und gefährdeten Personen (zum Beispiel Schwangeren, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem) ist zusätzliche Aufmerksamkeit auf eine gute Hygiene sinnvoll.