Service
Warenkorb
Menu
5 % Rabatt auf Hundemäntel, Körbchen & Kissen mit Code WINTER5 Mehr lesen

Eine Katze mit Heuschnupfen – ist das möglich?

Geschrieben von Noa |

Genau wie wir Menschen können auch unsere Katzen an Heuschnupfen und den Beschwerden davon leiden. Sie reagieren empfindlich auf Pollen aus der Umgebung. Diese Pollen entstehen, sobald Bäume, Pflanzen und Gräser wieder zu blühen beginnen – und das ist bereits in vollem Gange, denn der Frühling steht vor der Tür! Aber was genau ist Heuschnupfen? Und was können Sie tun, um Ihre Katze dabei zu unterstützen?

Katze Schmetterling

Was ist Heuschnupfen?

Bei Heuschnupfen entsteht eine allergische Reaktion im Körper, wenn dieser mit dem Blütenstaub von blühenden Gräsern, Pflanzen und Bäumen in Kontakt kommt – auch Pollen genannt. Das Immunsystem reagiert überempfindlich auf diese Pollen und beginnt, Stoffe zu produzieren, um die Pollen zu bekämpfen. Dadurch entstehen saisonale Beschwerden, die auch bei Katzen immer häufiger auftreten.

Welche Symptome kann Heuschnupfen bei Katzen verursachen?

Die Symptome von Heuschnupfen ähneln größtenteils den Beschwerden, die wir auch bei uns Menschen beobachten. Sie können je nach Katze variieren, ebenso wie deren Schweregrad. Zudem können mehrere Symptome gleichzeitig auftreten. Sie können beobachten, dass Ihre Katze unter empfindlichen oder gereizten Augen, kahlen Stellen im Fell, Juckreiz, bräunlicher Verfärbung des Fells durch übermäßiges Lecken oder einer laufenden Nase leidet.

Katze mit Heuschnupfen unterstützen

Eine Pollenallergie kann aufgrund der Beschwerden sehr belastend für Ihre Katze sein. Sie kann sich krank fühlen oder sogar weniger fressen. Achten Sie also stets darauf, dass Ihre Katze weiterhin frisst. Viele Symptome, die wir bei Heuschnupfen sehen, können auch bei einer Futter- oder Flohallergie auftreten. Es ist daher wichtig, medizinische Ursachen zuerst von einem Tierarzt ausschließen zu lassen. So kann festgestellt werden, ob eine medizinische Behandlung erforderlich ist. Neben einer passenden tierärztlichen Behandlung gibt es einige Dinge, die Sie selbst tun können, um das Leiden zu lindern.

Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung gegen Heuschnupfen

Ein starkes Immunsystem hilft Ihrer Katze, die Hautbarriere von innen heraus zu stärken. Catoils ist ein konzentriertes, schmackhaftes Fischöl mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind für Katzen essenziell, da sie sie nicht selbst produzieren können. Die meisten Futtersorten enthalten einen hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren. Durch die Zugabe von Catoils wird ein gutes Gleichgewicht zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren erreicht, was die allgemeine Abwehrkraft der Katze unterstützt. Für eine direkte beruhigende Wirkung auf die Atemwege kann beispielsweise Groene Os Scutellaria Tinktur verwendet werden. Andere Produkte auf Basis von Borretsch- oder Nachtkerzenöl (reich an Fettsäuren) können helfen, Allergiesymptome unter Kontrolle zu halten.

Natürliche Desensibilisierung 

Indem der Körper an geringe Mengen Pollen gewöhnt wird, lernt er nach und nach, nicht mehr so heftig zu reagieren. So wird die Empfindlichkeit gegenüber Pollen reduziert. Puur Pollen enthält eine Verdünnung aller häufig vorkommenden Gras- und Pflanzenarten. Durch die langfristige Gabe dieser Tropfen an Ihre heuschnupfengeplagte Katze kann eine weniger starke Reaktion erreicht werden. Die Tropfen haben zudem eine beruhigende Wirkung auf die Atemwege.

Verbesserung der Hautbarriere

Indem Sie die Haut mit essenziellen Fettsäuren und ätherischen Ölen versorgen, bekommt Ihre Katze eine bessere Hautbarriere. Das kann die Reaktion auf äußere Allergene verringern. Mit der einfachen Anwendung von Atop7 Spot-on unterstützen Sie die Regenerationsfähigkeit der Haut und helfen ihr, zur Ruhe zu kommen.

Unterstützende Produkte

Kann man sonst noch etwas gegen Pollen tun?

Pollen kann man leider nicht vollständig vermeiden. Aber es gibt einige Dinge, die Sie tun können, um das Leiden Ihrer Katze zu lindern.

  • Staubsaugen Sie während der Pollensaison etwas häufiger.
  • Katzen mögen es in der Regel nicht, gebadet zu werden – das verursacht viel Stress. Was sie manchmal jedoch dulden, ist das Abwischen mit einem feuchten Waschlappen. So entfernen Sie bereits einen Teil der Pollen aus dem Fell.
  • Lässt Ihre Katze noch mehr zu? Dann können Sie ein Trockenshampoo verwenden, das gesundes Hautgewebe unterstützt und unerwünschte Mikroorganismen auf der Haut entfernt.
  • Auch ein Raumspray kann helfen, die Menge an Pollen zu reduzieren, die ins Haus getragen wird.

Wenn der Juckreiz für Ihre Katze zu stark war, kann es zu Irritationen an Haut, Augen und/oder Ohren kommen. Bei beginnenden Reizungen können Sie die  Katze selbst unterstützen. Verwenden Sie zum Beispiel Optixcare Eye Lube, um gereizte Augen zu schützen und zu beruhigen, oder Viskyal Augentropfen mit Hyaluronsäure zum Schutz der Hornhaut bei trockenen Augen.
Hat Ihre Katze kleine offene Hautstellen, können Sie diese mit CLX-Wipes desinfizieren.

Starke allergische Beschwerden durch Heuschnupfen bei Katzen

Hat Ihre Katze starke Beschwerden, die Sie selbst nicht in den Griff bekommen, gehen Sie zum Tierarzt. Eine allergische Katze muss manchmal gleichzeitig auf mehreren Ebenen unterstützt werden. Oft ist es ein längerer Prozess, die passende Kombination an Medikamenten und/oder Ergänzungen für jede einzelne Katze zu finden. Es ist daher ratsam, dies in Absprache und unter Anleitung eines Tierarztes zu tun.

Haben Sie noch Fragen zu Heuschnupfen und Pollenallergie bei Katzen? Kontaktieren Sie gerne kostenfrei unser Veterinärteam per Email unter tierarzt@medpets.de.