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Zahnstein beim Hund

Geschrieben von Mara |

Ein gesundes Gebiss ist wichtig für das Wohlbefinden Ihres Hundes. Dennoch leiden viele erwachsene Hunde unter Zahnbelag und Zahnstein. Oft beginnt es unbemerkt, aber ohne gute Zahnpflege kann es zu Schmerzen, Entzündungen und sogar zum Verlust von Zähnen kommen. In diesem Blog lesen Sie, was Zahnbelag ist, wie Zahnstein entsteht und was Sie tun können, um ihn zu verhindern.

Jack Russell mit Zahnseil im Maul

Was ist Zahnbelag?

Zahnbelag ist eine weiche, klebrige Schicht, die sich täglich auf den Zähnen Ihres Hundes bildet. Sie besteht aus:

  • Bakterien
  • Speichelbestandteilen
  • Futterresten

Bereits wenige Stunden nach dem Fressen beginnt sich Zahnbelag erneut zu bilden. Vor allem am Zahnrand, also am Übergang zum Zahnfleisch, haften sich Bakterien an. Wird Zahnbelag nicht entfernt, können diese Bakterien das Zahnfleisch reizen und eine Entzündung verursachen, auch Gingivitis genannt.

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Wie entsteht Zahnstein?

Wird Zahnbelag nicht täglich entfernt, verkalkt er unter dem Einfluss von Mineralien aus dem Speichel. Diese harte, gelbbraune Schicht nennen wir Zahnstein.

Zahnstein haftet fest am Zahn, hat eine raue Oberfläche und zieht noch mehr Zahnbelag an. Er kann nicht mehr mit einer Zahnbürste entfernt werden. Sobald Zahnstein vorhanden ist, kann sich das Zahnfleisch zurückziehen und es können sich Taschen bilden, in denen sich Bakterien ansammeln. Dies kann letztlich zu Parodontitis führen, einer schweren Entzündung des Zahnhalteapparates.

Können Sie Zahnstein selbst bei Ihrem Hund entfernen?

Ist Zahnbelag einmal zu Zahnstein verkalkt, können Sie diesen zu Hause nicht mehr sicher entfernen. Er muss professionell vom Tierarzt entfernt werden, meist im Rahmen einer Zahnreinigung unter Narkose. Deshalb ist Vorbeugung so wichtig.

Was können Sie tun, um Zahnstein bei Ihrem Hund zu verhindern?

Es gibt mehrere Dinge, die Sie selbst tun können, um Zahnstein bei Ihrem Hund vorzubeugen:

1. Zähneputzen

Tägliches Zähneputzen ist die effektivste Methode, um Zahnbelag zu entfernen, bevor er zu Zahnstein wird. Verwenden Sie immer eine spezielle Hundezahnpasta und keine Zahnpasta für Menschen.

Lesen Sie mehr in unserem Blog Zähneputzen beim Hund

2. Gute Grundkenntnisse über das Hundegebiss

Wenn Sie wissen, wie das Gebiss Ihres Hundes aufgebaut ist, verstehen Sie besser, wo Probleme entstehen können.

Lesen Sie hier mehr in unserem Blog: Was sollten Sie über das Hundegebiss wissen.

3. Ergänzende Zahnpflege

Neben dem Zähneputzen können Sie das Gebiss Ihres Hundes pflegen mit:

  • Spezielle Kauprodukte
  • Zahnpflege-Snacks
  • Mundspülungen, Pulver oder Gels
  • Spielzeug mit reinigender Wirkung

Sehen Sie sich hier das vollständige Sortiment an Zahnpflegeprodukten an. Auch unser Blog über Zahnpflege bei Haustieren bietet praktische Tipps.

4. Zahndiät

Es gibt spezielles Dentalfutter, das hilft, Zahnbelag mechanisch zu reduzieren.

Was bewirkt eine Zahndiät:

  • Beim Kauen hat das Futter eine reinigende Wirkung.
  • Die Zusammensetzung sorgt für weniger Zahnbelagbildung.
  • Enthält häufig antibakterielle Inhaltsstoffe und Substanzen mit antioxidativer Wirkung für eine bessere Mundgesundheit.

5. Regelmäßige Kontrolle

Lassen Sie das Gebiss Ihres Hundes regelmäßig vom Tierarzt kontrollieren. Manche Hunderassen, insbesondere kleine Rassen, leiden schneller unter Zahnstein.

Der Februar ist jedes Jahr der Monat der Zahnpflege. Ein guter Zeitpunkt also, um das Gebiss Ihres Hundes kontrollieren zu lassen.

Wie erkennen Sie Zahnprobleme bei Ihrem Hund?

Hunde mit Zahnproblemen zeigen häufig folgende Symptome:

  • Schlechter Atem
  • Gelbbraune Beläge auf den Zähnen
  • Rotes oder blutendes Zahnfleisch
  • Probleme beim Fressen
  • Vermehrtes Speicheln
  • Schmerzen bei Berührung des Mauls

Bemerken Sie diese Symptome bei Ihrem Hund? Dann gehen Sie zur Kontrolle des Gebisses zum Tierarzt.

Warum ist Zahnpflege so wichtig?

Zahnprobleme sind nicht nur ein lokales Problem im Maul. Bakterien aus entzündetem Zahnfleisch können über die Blutbahn auch andere Organe beeinflussen, wie Herz, Leber und Nieren. Ein gesundes Gebiss trägt daher zur allgemeinen Gesundheit Ihres Hundes bei. Wenn Sie frühzeitig mit der Zahnpflege beginnen, vermeiden Sie Schmerzen, teure Behandlungen und gesundheitliche Probleme im späteren Alter.

Haben Sie Fragen zu Zahnstein beim Hund? Nehmen Sie Kontakt auf über tierarzt@medpets.de.

Häufig gestellte Fragen zu Zahnstein beim Hund

Was kostet das Entfernen von Zahnstein bei einem Hund?

Die Kosten unterscheiden sich je nach Praxis und Hund, abhängig von Gewicht, Schweregrad und Dauer der Narkose. Im Durchschnitt liegen die Kosten zwischen €150 und €500. Bei schweren Zahnproblemen oder wenn Zähne gezogen werden müssen, können die Kosten höher ausfallen.

Können Sie Zahnstein selbst bei Ihrem Hund entfernen?

Nein, Zahnstein können Sie in der Regel nicht sicher selbst entfernen. Er haftet fest am Gebiss und auch unter dem Zahnfleisch. Wenn Sie versuchen, ihn mit ungeeigneten Hilfsmitteln zu entfernen, können Sie das Gebiss beschädigen, wodurch sich Zahnbelag leichter anheftet und schneller neuer Zahnstein entsteht. Wird das Zahnfleisch beschädigt, können Schmerzen und Entzündungen auftreten.

Die Entfernung muss unter Narkose durch eine tierärztliche Fachkraft mit geeigneter Ausrüstung erfolgen, damit auch unter dem Zahnfleisch gereinigt werden kann. Sie können jedoch versuchen, Zahnstein durch tägliches Zähneputzen vorzubeugen.

Können Sie Zahnstein mit Natron entfernen?

Nein. Natron entfernt keinen Zahnstein. Es kann höchstens oberflächliche Verfärbungen reduzieren, aber auch den Zahnschmelz beschädigen und das Zahnfleisch reizen. Verwenden Sie daher lieber spezielle Hundezahnpasta und wenden Sie sich bei sichtbarem Zahnstein an Ihren Tierarzt.

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Über die Person

Mara van Brussel-Broere, Tierärztin bei Medpets

Absolventin der Tiermedizin für Kleintiere an der Universität Utrecht, bringt sie ihre Praxiserfahrung ein, um Kunden bei Medpets zu beraten und ihr Wissen weiterzugeben. Es ist ihr wichtig, Tierhalter umfassend über Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Haustiere zu informieren.

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