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Laufente

Die Laufente ist eine auffällige Entenrasse, die sofort an ihrer aufrechten Körperhaltung und ihrer lebhaften Art zu laufen zu erkennen ist. Anstatt wie viele andere Enten zu watscheln, bewegt sich die Laufente fast so, als würde sie rennen. Ursprünglich stammt diese Rasse aus Südostasien, wo sie seit Jahrhunderten aufgrund ihrer hohen Legeleistung gehalten wird. Außerdem wurden große Gruppen von Laufenten auf Reisfeldern eingesetzt, wo sie auf natürliche Weise Schnecken und Insekten beseitigten, ohne die Pflanzen zu beschädigen. Heute wird die Laufente vor allem als Hobbytier geschätzt. Es sind neugierige, soziale und aktive Tiere, die den ganzen Tag gerne scharren und ihre Umgebung erkunden. Dank ihrer natürlichen Vorliebe für Schnecken und andere kleine Tiere sind sie zudem willkommene Helfer in vielen Gärten. Mit ihrem besonderen Aussehen, ihrem freundlichen Wesen und ihrem lebhaften Verhalten sind Laufenten sowohl bei Einsteigern als auch bei erfahrenen Geflügelhaltern eine beliebte Wahl.

Laufente

Eigenschaften

Ursprungsland: Südostasien
Körperbau: Schlanker, langgestreckter Körper mit langem Hals und aufrechter Haltung.
Farben und Felltypen: In den Farben Weiß, Schwarz, Braun, Blau, Wildfarbe (Mallard), Forellenfarbe und gescheckt erhältlich, mit einem glatten und dichten Gefieder.
Gewicht: 1,4 - 2,3 kg
Widerristhöhe: 50 - 70 cm
Lebenserwartung: 8 - 12 Jahre
Gesundheitliche Risiken: Wurminfektionen, Fußballenentzündungen (Bumblefoot), Legestörungen, Niacinmangel (vor allem bei Jungtieren), Atemwegsinfektionen und Parasiten.

Charakterprofil

Sozialverhalten gegenüber Artgenossen
Menschenbezogenheit
Pflegeaufwand
Platzbedarf
Bewegungsbedarf
Für Anfänger geeignet

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Lebensraum

Laufenten benötigen viel Platz, um frei umherzulaufen und zu scharren. Einen großen Teil des Tages verbringen sie mit der Suche nach Schnecken, Insekten, Gras und anderen kleinen Tieren. Ein großzügiger, gut eingezäunter Garten oder eine Weide mit Schutz vor Sonne, Regen und Wind ist daher unverzichtbar. Obwohl sich Laufenten gerne im und am Wasser aufhalten, benötigen sie keinen großen Teich. Eine flache Wasserschale oder ein kleiner Teich, in dem sie baden und ihr Gefieder pflegen können, ist ausreichend. Für die Nacht ist ein trockener, zugfreier Stall wichtig, damit sie vor Raubtieren und schlechtem Wetter geschützt sind. Außerdem sind Laufenten echte Gruppentiere und fühlen sich mit einem oder mehreren Artgenossen am wohlsten. In einer Gruppe können sie ihr natürliches Verhalten zeigen und bleiben aktiv und sozial.

Ernährung

Laufenten sind Allesfresser und benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, um gesund zu bleiben. Ein hochwertiges Enten- oder Wassergeflügelfutter bildet die Grundlage und deckt den täglichen Nährstoffbedarf. Darüber hinaus suchen Laufenten einen Teil ihrer Nahrung selbst. Sie fressen unter anderem Gras, Kräuter, Samen, Insekten, Würmer und Schnecken. Frisches Trinkwasser muss jederzeit unbegrenzt zur Verfügung stehen. Laufenten nutzen Wasser nicht nur zum Trinken, sondern auch, um ihr Futter gut hinunterzuschlucken und ihren Schnabel sauber zu halten. Außerdem benötigen sie Grit, der beim Zerkleinern der Nahrung im Muskelmagen hilft. Während der Legezeit oder bei der Aufzucht von Jungtieren kann eine angepasste Fütterung erforderlich sein, die auf den erhöhten Nährstoffbedarf abgestimmt ist.

Verhalten und Umgang

Laufenten sind neugierige, aufmerksame und aktive Tiere, die den größten Teil des Tages mit Scharren und dem Erkunden ihrer Umgebung verbringen. Von Natur aus sind sie freundlich, Menschen gegenüber jedoch oft etwas zurückhaltender. Mit Ruhe, Regelmäßigkeit und positiven Erfahrungen können Laufenten dennoch zahm werden und aus der Hand fressen. Da sie echte Gruppentiere sind, sollten sie immer mindestens zu zweit, besser jedoch in einer größeren Gruppe gehalten werden. Sie kommunizieren untereinander mit verschiedenen Lauten und Körpersprache und fühlen sich in einer stabilen Gruppe am wohlsten.

Fortpflanzung & Zucht

Laufenten sind gute Legehennen und können – abhängig von Alter, Jahreszeit und Haltung – etwa 180 bis 300 Eier pro Jahr legen. Im Gegensatz zu vielen anderen Entenrassen werden Laufenten seltener brütig, weshalb die Eier häufig in einer Brutmaschine oder von einer brütenden Ente oder Henne ausgebrütet werden. Die Brutdauer beträgt durchschnittlich 28 Tage. Junge Entenküken wachsen schnell und benötigen in den ersten Lebenswochen Wärme, ein spezielles Aufzuchtfutter und ausreichend Niacin (Vitamin B3) für eine gesunde Entwicklung. Bei der Zucht ist es wichtig, ausschließlich gesunde Elterntiere mit einem guten Körperbau und einem freundlichen Charakter auszuwählen.

Alles über die Laufente

Wie alt wird eine Laufente?

Eine Laufente wird durchschnittlich 8 bis 12 Jahre alt. Bei guter Pflege, einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegungsmöglichkeiten und einer sicheren Umgebung können manche Laufenten sogar noch älter werden.

Was ist eine Laufente?

Die Laufente, auch Indische Laufente genannt, ist eine Entenrasse, die für ihre aufrechte Haltung und ihre schnelle, fast rennende Fortbewegung bekannt ist. Ursprünglich stammt die Rasse aus Südostasien, wo sie zur Eierproduktion und zur natürlichen Bekämpfung von Schnecken und Insekten auf Reisfeldern gehalten wurde. Heute ist die Laufente vor allem ein beliebtes Hobbytier.

Was kostet eine Laufente?

Der Anschaffungspreis einer Laufente liegt durchschnittlich zwischen 20 € und 50 € pro Tier. Der Preis hängt unter anderem vom Alter, der Farbe, der Abstammung und dem Züchter ab. Berücksichtigen Sie außerdem die laufenden Kosten für Unterbringung, Fütterung und Pflege.

Kann eine Laufente fliegen?

Laufenten können grundsätzlich fliegen, aufgrund ihres aufrechten Körperbaus und ihres vergleichsweise hohen Körpergewichts tun sie dies jedoch nur selten. Manchmal können sie kurze Strecken oder einen niedrigen Zaun überwinden, im Allgemeinen bleiben sie jedoch am Boden.

Was frisst eine Laufente?

Die Laufente ist ein Allesfresser. Die Grundlage ihrer Ernährung besteht aus einem vollwertigen Enten- oder Wassergeflügelfutter. Darüber hinaus frisst sie gerne Gras, Kräuter, Insekten, Würmer, Schnecken und andere kleine wirbellose Tiere, die sie beim Scharren findet. Frisches Trinkwasser und Grit dürfen dabei nicht fehlen.

Woran erkennt man eine männliche oder weibliche Indische Laufente?

Der Unterschied zwischen einem Männchen (Erpel) und einem Weibchen (Ente) ist vor allem am Aussehen und an den Lauten zu erkennen. Ein ausgewachsener Erpel besitzt meist eine oder mehrere eingerollte Schwanzfedern, die sogenannte Erpellocke. Außerdem gibt ein Erpel leisere, rauere Laute von sich, während ein Weibchen laut und deutlich quakt. Während der Brutzeit ist ein Erpel häufig etwas größer und kräftiger gebaut als ein Weibchen.

Haltung, Pflege und wichtige Hinweise

Laufenten werden heute hauptsächlich als Hobbytiere gehalten, sind aber auch als natürliche Bekämpfer von Schnecken und anderen kleinen Tieren im Garten bekannt. Sie sind aktiv, neugierig und verbringen einen großen Teil des Tages mit Scharren. Um ihr natürliches Verhalten zu fördern, ist ausreichend Platz daher unverzichtbar.

Die tägliche Pflege von Laufenten ist relativ unkompliziert. Sorgen Sie stets für frisches Trinkwasser, ein vollwertiges Futter und einen trockenen, sauberen Unterschlupf, in dem sie nachts sicher untergebracht sind. Auch Wasser zum Baden ist wichtig, damit sie ihr Gefieder und ihre Haut gut pflegen können. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob das Gehege sauber ist, und achten Sie auf den Zustand der Füße, des Gefieders und des Schnabels.

Laufenten können das ganze Jahr über im Freien gehalten werden, sofern sie ausreichend Schutz vor Regen, Wind, starker Sonneneinstrahlung und Frost haben. Außerdem ist ein raubtiersicherer Nachtstall wichtig, um sie unter anderem vor Füchsen und Mardern zu schützen. Da Laufenten echte Gruppentiere sind, dürfen sie nicht einzeln gehalten werden. Mit der richtigen Pflege, ausreichend Bewegungsfreiheit und einer sicheren Umgebung bleiben Laufenten gesunde und aktive Tiere, an denen Sie viele Jahre Freude haben können.

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