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Der Kiefernprozessionsspinner und Hunde: Was Sie wissen müssen

Geschrieben von Mara | Dierenarts |

Wir alle kennen den Eichenprozessionsspinner und die Beschwerden, die er verursachen kann. Aber wussten Sie, dass es auch einen Kiefernprozessionsspinner gibt? Diese weniger bekannte Raupe kann genau wie ihr Eichen-Verwandter erhebliche gesundheitliche Beschwerden verursachen, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Vor allem in den Sommermonaten ist es wichtig, auf diese Raupe und die Symptome, die sie verursachen kann, aufmerksam zu sein.

Kiefernprozessionsspinner

Was ist der Kiefernprozessionsspinner?

Der Kiefernprozessionsspinner (Thaumetopea pityocampa) ist die Larve eines Nachtfalters, die hauptsächlich auf Kiefern lebt. Genau wie der Eichenprozessionsspinner entwickelt sich diese Raupe in Gruppen und baut auffällige Gespinstnester in den Bäumen. Die Raupe ist mit mikroskopisch kleinen Brennhaaren bedeckt, die sich leicht lösen und durch die Luft verbreitet werden. Der Kiefernprozessionsspinner kommt vor allem in Süd- und Osteuropa vor, insbesondere in Gebieten mit vielen Kiefernwäldern.

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Gesundheitsbeschwerden bei Hunden

Hunde, Katzen und Pferde können nach Kontakt mit den Brennhaaren des Kiefernprozessionsspinners schwere Beschwerden bekommen. Die Haare können Reizungen der Haut, der Augen und der Schleimhäute verursachen. Häufige Beschwerden sind:

  • Starker Juckreiz und Rötung der Haut
  • Schwellung von Lippen, Zunge und Nase
  • Augenreizungen wie Tränenfluss und Zusammenkneifen der Augen
  • Atemprobleme beim Einatmen der Haare
  • Übermäßiger Speichelfluss oder Erbrechen

In schweren Fällen kann ein Tier eine allergische Reaktion oder sogar Atemnot entwickeln. Nehmen Sie dann so schnell wie möglich Kontakt mit Ihrem Tierarzt auf.

Gesundheitsbeschwerden bei Menschen

Auch Menschen können durch die Brennhaare des Kiefernprozessionsspinners Beschwerden bekommen. Diese Beschwerden ähneln denen des Eichenprozessionsspinners und sind unter anderem:

  • Juckender Hautausschlag, Quaddeln oder Bläschen
  • Reizungen der Augen und Atemwege
  • Rötung und Schwellung der Haut
  • Halsschmerzen oder pfeifende Atmung

Die Beschwerden können mehrere Tage anhalten und sind vor allem bei direktem Kontakt mit den Brennhaaren besonders lästig.

Was sollten Sie tun, wenn Ihr Hund Beschwerden hat?

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund mit dem Kiefernprozessionsspinner in Kontakt gekommen ist, ist es wichtig, schnell zu handeln:

  • Spülen Sie die Haut und die Pfoten gründlich mit lauwarmem Wasser ab, um lose Brennhaare zu entfernen.
  • Berühren Sie die Brennhaare nicht mit bloßen Händen und verwenden Sie nach Möglichkeit Handschuhe.
  • Verwenden Sie beruhigende Produkte wie:
  • Eichen-Prozessionsspinner Gel, um die Haut zu beruhigen.
  • Puur Bombyx zur Unterstützung der Haut und des Immunsystems.
  • Amos Pferdebalsam, um Hautreizungen zu lindern.
  • Für Augen und Fell werden sanfte Reinigungsprodukte empfohlen
  • Beruhigende Shampoos wie Douxo S3 Calm Shampoo oder ICF Ermidra Shampoo zur Pflege der Haut.

Hat Ihr Hund schwere Beschwerden wie Atemprobleme oder Schwellungen im Maul? Nehmen Sie dann sofort Kontakt mit Ihrem Tierarzt auf.

Wie können Sie Beschwerden vorbeugen?

Vorbeugen ist besser als heilen. Befolgen Sie diese Tipps, um das Risiko von Beschwerden zu verringern:

  • Meiden Sie Gebiete mit Kiefern, besonders während der Raupenzeit im Frühjahr und Sommer.
  • Halten Sie Ihren Hund in Risikogebieten an der Leine.
  • Beachten Sie lokale Warnungen zu Raupennestern.
  • Spülen Sie nach einem Waldspaziergang die Pfoten und das Fell Ihres Hundes mit Wasser ab.
  • Vermeiden Sie Kontakt mit Nestern und lassen Sie Nester professionell entfernen.

Indem Sie aufmerksam sind und Ihren Hund gut schützen, können Sie viel Leid verhindern.

Haben Sie noch Fragen? Nehmen Sie dann Kontakt über tierarzt@medpets.de auf.

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