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Inkontinenz bei Hunden

Geschrieben von Mara |

Ihr Hund verliert im Schlaf Urin, hinterlässt nasse Stellen in seinem Körbchen oder verliert beim Laufen unbemerkt einzelne Tropfen Urin. Dies können Anzeichen einer Harninkontinenz sein. Besonders bei kastrierten Hündinnen tritt Inkontinenz regelmäßig auf, aber auch Rüden und junge Hunde können davon betroffen sein. Was sind die Ursachen für Inkontinenz bei Hunden? Warum tritt Harnverlust manchmal nach einer Kastration auf? Und welche Behandlungen und unterstützenden Ergänzungsmittel stehen zur Verfügung? In diesem Blog erklären wir es Ihnen.

Westy im Wald

Was ist Inkontinenz bei Hunden?

Bei einer Harninkontinenz verliert ein Hund ungewollt Urin. Der Hund hat darüber meist keine Kontrolle und bemerkt manchmal nicht einmal, dass Urin austritt. Ein typisches Beispiel ist ein Hund, der beim Schlafen oder Entspannen eine nasse Stelle hinterlässt. Der Hund kann auch beim Laufen oder Aufstehen kleine Mengen Urin verlieren. Es ist wichtig, Inkontinenz von Unsauberkeit zu unterscheiden. Ein Hund, der bewusst ins Haus uriniert, leidet nicht automatisch an Inkontinenz. Auch häufigeres Wasserlassen aufgrund einer Blasenentzündung oder einer anderen Erkrankung ist nicht dasselbe wie unbewusster Harnverlust.

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Woran erkennen Sie Inkontinenz bei Ihrem Hund?

Ein Hund mit Inkontinenz kann regelmäßig nasse Stellen an seinem Schlafplatz hinterlassen. Manchmal können Sie beobachten, dass Urintropfen aus der Harnröhre austreten, während der Hund läuft oder liegt. Auch das Fell rund um die Geschlechtsteile kann ständig feucht sein. Durch den Kontakt mit Urin kann die Haut gereizt werden, was zu Rötungen, einem unangenehmen Geruch oder übermäßigem Lecken führen kann. Viele Hunde mit einer verminderten Schließmuskelfunktion können sich beim Gassigehen ganz normal lösen. Der Harnverlust tritt vor allem auf, wenn sie entspannt sind.

Was sind die Ursachen für Inkontinenz bei Hunden?

Harninkontinenz kann verschiedene Ursachen haben. Daher ist es wichtig, zunächst festzustellen, warum ein Hund Urin verliert.

Verminderte Funktion des Schließmuskels

Eine häufige Ursache ist eine verminderte Funktion des Schließmuskels der Harnröhre. Dieser Schließmuskel sorgt dafür, dass der Urin in der Blase bleibt, bis der Hund uriniert. Wenn der Schließmuskel nicht ausreichend schließt, kann ungewollt Urin austreten. Dies wird auch als urethrale Sphinktermechanismus-Inkompetenz bezeichnet. Diese Form der Inkontinenz tritt vor allem bei kastrierten Hündinnen auf, kann aber auch bei anderen Hunden entstehen.

Blasenentzündung oder andere Harnwegsprobleme

Eine Blasenentzündung kann dazu führen, dass ein Hund plötzlich häufiger kleine Mengen uriniert, Harndrang hat oder ihm im Haus Missgeschicke passieren. Dies wird manchmal mit Inkontinenz verwechselt. Auch Blasensteine, Fehlbildungen der Harnwege oder andere Blasenprobleme können das normale Wasserlassen beeinträchtigen.

Angeborene Fehlbildungen

Bei jungen Hunden, die bereits seit dem Welpenalter Urin verlieren, kann eine angeborene Fehlbildung vorliegen. Ein Beispiel dafür ist ein ektopischer Ureter. Dabei mündet ein Harnleiter nicht an der normalen Stelle in die Blase, sodass Urin am üblichen Verschlussmechanismus vorbeifließen kann. Diese Erkrankung wird relativ häufig bei jungen Hündinnen beobachtet.

Neurologische Probleme

Die Nerven, die Blase und Schließmuskel steuern, spielen eine wichtige Rolle beim Zurückhalten und Ausscheiden des Urins. Eine Schädigung dieser Nerven, beispielsweise durch eine Rückenmarkserkrankung oder eine Verletzung, kann zu Inkontinenz oder zu Problemen bei der vollständigen Entleerung der Blase führen.

Alter und andere Erkrankungen

Bei älteren Hunden können Veränderungen der Muskelfunktion, der Beweglichkeit und des Gesundheitszustands zu Problemen beim Wasserlassen beitragen. Das Alter allein ist jedoch keine Diagnose. Erkrankungen wie eine Nierenerkrankung, Diabetes mellitus und das Cushing-Syndrom können dazu führen, dass ein Hund deutlich mehr Urin produziert. Dadurch kann der Hund den Urin weniger lange zurückhalten. Dies ist nicht immer eine echte Inkontinenz, kann ihr aber ähneln oder eine bestehende Inkontinenz verschlimmern. Auch ein kognitiver Abbau kann bei älteren Hunden zu Unsauberkeit führen.

Inkontinenz nach der Kastration bei Hunden

Eine bekannte Form der Inkontinenz ist der Harnverlust bei Hündinnen nach einer Kastration. Bei einer Kastration werden die Eierstöcke entfernt, wodurch sich die Produktion bestimmter Sexualhormone stark verändert. Diese hormonellen Veränderungen können den Verschlussmechanismus der Harnröhre beeinflussen. Nach der Operation sinkt unter anderem die Menge an Östrogenen. Gleichzeitig verändern sich auch andere Hormonspiegel, beispielsweise die von LH und FSH. Wahrscheinlich spielen außerdem Veränderungen der Empfindlichkeit des Schließmuskels, des Bindegewebes und der Anatomie eine Rolle.

Inkontinenz nach der Kastration entsteht somit nicht ausschließlich durch einen Östrogenmangel. Es handelt sich um eine Erkrankung, bei der mehrere Faktoren zu einem verminderten Verschluss der Harnröhre beitragen. Der Harnverlust kann kurz nach der Kastration beginnen, aber auch erst Monate oder Jahre später auftreten.

Welche Hunde haben nach der Kastration ein höheres Inkontinenzrisiko?

Inkontinenz nach der Kastration wird relativ häufig bei mittelgroßen und großen Hündinnen beobachtet. Unter anderem Boxer, Dobermänner, Rottweiler und bestimmte andere größere Hunderassen haben ein erhöhtes Risiko. Auch ein höheres Körpergewicht kann eine Rolle spielen. Das bedeutet nicht, dass jede kastrierte Hündin inkontinent wird. Die meisten Hunde entwickeln nach der Kastration keine Harninkontinenz.

Wie wird Inkontinenz bei Hunden diagnostiziert?

Wenn Ihr Hund ungewollt Urin verliert, sollten Sie einen Tierarzt konsultieren. Der Tierarzt wird fragen, wann der Harnverlust auftritt, wie viel Urin der Hund verliert und ob weitere Beschwerden vorliegen, beispielsweise vermehrtes Trinken, häufigeres Wasserlassen oder Schwierigkeiten beim Urinieren.

Eine Urinuntersuchung kann helfen, eine Blasenentzündung oder andere Harnwegsprobleme zu erkennen. Manchmal ist eine zusätzliche Blutuntersuchung erforderlich. Bei Verdacht auf eine anatomische Fehlbildung, Blasensteine oder eine andere zugrunde liegende Erkrankung kann eine bildgebende Untersuchung wie ein Ultraschall sinnvoll sein. Erst wenn die Ursache feststeht, kann eine geeignete Behandlung gewählt werden.

Wie wird Inkontinenz bei Hunden behandelt?

Die Behandlung hängt von der Ursache des Harnverlusts ab. Bei einer Blasenentzündung wird die zugrunde liegende Entzündung behandelt. Bei einer angeborenen Fehlbildung kann manchmal ein Eingriff erforderlich sein.

Wenn der Schließmuskel der Harnröhre nicht ausreichend funktioniert, stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung:

Propalin

Propalin enthält den Wirkstoff Phenylpropanolamin. Dieser Wirkstoff stimuliert bestimmte Rezeptoren im Schließmuskel der Harnröhre, wodurch der Verschlussdruck steigt und sich der ungewollte Harnverlust verringern kann.

Propalin wird vor allem bei Inkontinenz aufgrund einer verminderten Schließmuskelfunktion bei Hündinnen eingesetzt. Das Mittel ist ausschließlich auf tierärztliche Verschreibung erhältlich. Da Phenylpropanolamin unter anderem den Blutdruck und die Herzfunktion beeinflussen kann, beurteilt der Tierarzt, ob es für den Hund geeignet ist.

Enurace

Enurace enthält Ephedrin. Auch dieser Wirkstoff kann die Spannung des Schließmuskels der Harnröhre erhöhen.

Enurace wird bei Harninkontinenz aufgrund einer verminderten Schließmuskelfunktion bei Hündinnen nach der Kastration eingesetzt. Ephedrin kann unter anderem die Herzfrequenz, den Blutdruck und das Nervensystem beeinflussen. Daher ist es wichtig, dass der Tierarzt den Gesundheitszustand des Hundes beurteilt und die Behandlung begleitet.

Incurin

Incurin enthält Estriol, ein Östrogen.

Dieses Medikament wird bei hormonabhängiger Harninkontinenz aufgrund einer verminderten Schließmuskelfunktion bei kastrierten Hündinnen eingesetzt. Estriol beeinflusst die Empfindlichkeit und Funktion des Verschlussmechanismus der Harnröhre, wodurch sich der Harnverlust verringern kann. Auch Incurin ist ein verschreibungspflichtiges Tierarzneimittel. Der Tierarzt legt die richtige Dosierung fest und beurteilt mögliche Nebenwirkungen.

Was ist zu tun, wenn Medikamente nicht ausreichend helfen?

Wenn Medikamente keine ausreichende Wirkung gegen die Inkontinenz zeigen, sind verschiedene operative Behandlungen möglich, um den Harnverlust zu verringern. Welcher Eingriff am besten geeignet ist, hängt von der Ursache der Inkontinenz und der Situation des Hundes ab.

  • Depot-Injektionen in die Harnröhre: Bei einer endoskopischen Untersuchung der Harnröhre, einer Urethroskopie, wird an mehreren Stellen ein elastisches Material unter die Schleimhaut gespritzt. Dadurch wird der Durchgang der Harnröhre verengt, sodass ein weniger gut funktionierender Schließmuskel den Urin leichter zurückhalten kann.
  • Kolposuspension: Bei dieser Operation wird die Vagina nach vorne gezogen und an der Bauchwand befestigt. Dadurch verändert sich die Lage des Blasenhalses und der Harnröhre, was den Verschluss der Harnröhre verbessern kann. Für Rüden gibt es eine vergleichbare Operation, die Vasopexie, bei der die Samenleiter an der Bauchwand befestigt werden. Diese Eingriffe können durch eine herkömmliche Bauchoperation oder eine minimalinvasive Operation durchgeführt werden.
  • Künstlicher Schließmuskel: Bei dieser Behandlung wird operativ eine aufblasbare Silikonmanschette um die Harnröhre gelegt. Nach einer Erholungsphase von etwa sechs Wochen wird die Manschette schrittweise mit einer physiologischen Kochsalzlösung gefüllt. So wird der Druck auf die Harnröhre allmählich erhöht, um den Harnverlust zu verringern, ohne die normale Blasenentleerung zu behindern.

Diese Behandlungen werden von spezialisierten Tierärzten durchgeführt. Nicht jeder Eingriff ist für jeden Hund geeignet, und eine vollständige Wiederherstellung der Kontinenz kann nicht garantiert werden. Der Tierarzt kann beurteilen, welche Möglichkeiten bestehen, wenn Medikamente nicht ausreichend helfen.

Können Ergänzungsmittel bei Inkontinenz bei Hunden helfen?

Neben Medikamenten sind Ergänzungsmittel erhältlich, die zur Unterstützung der Blasenfunktion oder des hormonellen Gleichgewichts bestimmt sind.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Wirksamkeit von Ergänzungsmitteln bei einer echten Schließmuskelinkontinenz wissenschaftlich deutlich weniger gut untersucht ist als die von zugelassenen Tierarzneimitteln. Ergänzungsmittel können daher höchstens eine ergänzende Rolle spielen. Sie ersetzen weder eine Untersuchung noch eine notwendige Behandlung durch den Tierarzt.

Sensipharm Inconti Stop Hund

Sensipharm Inconti Stop Hund ist ein Ergänzungsfuttermittel mit einer Kombination aus Kräuterextrakten und pflanzlichen Inhaltsstoffen. Das Produkt wurde zur Unterstützung der Blasenfunktion bei Hunden entwickelt. Die Zusammensetzung enthält unter anderem Cuscuta, Dioscorea, Rubus und Cornus. Besprechen Sie die Anwendung mit dem Tierarzt, insbesondere wenn Ihr Hund auch Medikamente erhält oder andere gesundheitliche Probleme hat.

Nutrilabs Östrofer und Phytoöstrogene

Nutrilabs Östrofer ist ein Ergänzungsfuttermittel, das zur Unterstützung des Hormonhaushalts von Hündinnen entwickelt wurde. Es enthält unter anderem Rotklee und Sojabohnen. Diese Pflanzen enthalten von Natur aus Stoffe, die als Phytoöstrogene bekannt sind. Phytoöstrogene sind pflanzliche Stoffe, die im Körper mit Östrogenrezeptoren interagieren können. Ihre Wirkung ist jedoch nicht mit der des körpereigenen Hormons Östrogen oder des Arzneimittels Estriol identisch.

Da hormonelle Veränderungen bei Inkontinenz nach der Kastration eine Rolle spielen können, werden Phytoöstrogene manchmal in unterstützenden Ergänzungsmitteln für Hündinnen eingesetzt. Es liegen jedoch nicht genügend aussagekräftige klinische Untersuchungen an Hunden vor, um zu dem Schluss zu kommen, dass Phytoöstrogene Inkontinenz nach der Kastration wirksam behandeln. Es ist auch nicht nachgewiesen, dass Nutrilabs Östrofer die gleiche Wirkung wie Incurin hat. Sprechen Sie deshalb mit dem Tierarzt, bevor Sie ein Ergänzungsmittel mit Phytoöstrogenen verabreichen, insbesondere wenn Ihr Hund bereits hormonelle Medikamente erhält.

Was können Sie selbst bei einem inkontinenten Hund tun?

Zusätzlich zu einer möglichen Behandlung können Sie Ihrem Hund zu Hause helfen, sich wohlzufühlen und sauber zu bleiben. Gehen Sie regelmäßig mit Ihrem Hund nach draußen, damit die Blase nicht unnötig lange gefüllt bleibt. Besonders eine zusätzliche Gassirunde vor dem Schlafengehen kann angenehm sein. Sorgen Sie außerdem für einen leicht zu reinigenden Schlafplatz. Eine wasserdichte Schutzschicht oder eine waschbare Inkontinenzunterlage kann dabei helfen, das Körbchen sauber und trocken zu halten.

Wenn das Fell rund um die Geschlechtsteile nass wird, können Sie es vorsichtig reinigen und gründlich trocknen, um Hautreizungen zu vermeiden. Bei manchen Hunden kann vorübergehend eine Hundewindel oder ein Inkontinenzhöschen helfen. Wechseln Sie diese regelmäßig, um Hautprobleme zu vermeiden.

Schränken Sie die Trinkwassermenge nicht ein, um den Harnverlust zu verhindern. Einem Hund muss immer ausreichend frisches Trinkwasser zur Verfügung stehen. Es ist außerdem wichtig, Ihren Hund nicht für den Harnverlust zu bestrafen. Bei einer echten Inkontinenz hat der Hund keine Kontrolle darüber.

Wann sollten Sie mit einem inkontinenten Hund zum Tierarzt gehen?

Lassen Sie Ihren Hund untersuchen, wenn er regelmäßig unbewusst Urin verliert, plötzlich unsauber wird oder deutlich häufiger urinieren muss. Auch bei Blut im Urin, Schmerzen beim Wasserlassen, starkem Durst oder Verhaltensänderungen ist ein Tierarztbesuch wichtig.

Kann Ihr Hund nicht urinieren oder presst er wiederholt, ohne dass Urin austritt? Wenden Sie sich dann sofort an einen Tierarzt. Ein Verschluss der Harnwege kann lebensbedrohlich sein.

Haben Sie noch Fragen zur Inkontinenz bei Hunden? Kontaktieren Sie uns unter tierarzt@medpets.de.

Häufig gestellte Fragen zur Inkontinenz bei Hunden

Woran erkennen Sie Inkontinenz bei einem Hund?

Ein Hund mit Inkontinenz verliert unbewusst Urin. Sie bemerken dies beispielsweise daran, dass Ihr Hund nasse Stellen im Körbchen hinterlässt, beim Laufen Urin verliert oder feuchtes Fell rund um die Geschlechtsteile hat. Der Harnverlust tritt häufig beim Schlafen oder Entspannen auf. Da auch Blasenentzündungen und andere Erkrankungen Probleme beim Wasserlassen verursachen können, ist eine Untersuchung durch einen Tierarzt wichtig.

Warum kann ein Hund nach der Kastration inkontinent werden?

Nach der Kastration verändert sich der Hormonhaushalt einer Hündin. Diese Veränderungen können zu einer verminderten Funktion des Schließmuskels der Harnröhre beitragen, wodurch ungewollt Urin austritt. Besonders mittelgroße und große Hündinnen haben ein erhöhtes Risiko. Die Inkontinenz kann kurz nach der Kastration, aber auch erst Monate oder Jahre später auftreten.

Welche Medikamente helfen gegen Inkontinenz bei Hunden?

Bei Inkontinenz aufgrund einer verminderten Schließmuskelfunktion kann der Tierarzt Medikamente wie Propalin, Enurace oder Incurin verschreiben. Propalin und Enurace helfen, den Schließmuskeldruck zu erhöhen. Incurin enthält Estriol und wird bei hormonabhängiger Inkontinenz bei kastrierten Hündinnen eingesetzt. Welches Mittel geeignet ist, hängt von der Ursache des Harnverlusts und vom Gesundheitszustand des Hundes ab.

Können Ergänzungsmittel mit Phytoöstrogenen bei Inkontinenz helfen?

Phytoöstrogene sind pflanzliche Stoffe, die mit Östrogenrezeptoren interagieren können. Sie kommen unter anderem in Soja und Rotklee vor, zwei Inhaltsstoffen von Nutrilabs Östrofer. Daneben gibt es Ergänzungsmittel zur allgemeinen Unterstützung der Blase, beispielsweise Sensipharm Inconti Stop Hund. Es gibt jedoch keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege dafür, dass diese Ergänzungsmittel Inkontinenz bei Hunden wirksam behandeln. Sie ersetzen daher weder eine Diagnose noch eine Behandlung durch einen Tierarzt.

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Über die Person

Mara van Brussel-Broere, Tierärztin bei Medpets

Absolventin der Tiermedizin für Kleintiere an der Universität Utrecht, bringt sie ihre Praxiserfahrung ein, um Kunden bei Medpets zu beraten und ihr Wissen weiterzugeben. Es ist ihr wichtig, Tierhalter umfassend über Gesundheit und Wohlbefinden ihrer Haustiere zu informieren.

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