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CBD-Öl für Haustiere

Geschrieben von Astrid |

Immer mehr Haustierbesitzer entdecken CBD-Öl als natürliche Unterstützung für ihren Hund oder ihre Katze. Doch was genau ist CBD und wie kann es zum Wohlbefinden Ihres Vierbeiners beitragen? In diesem Blog erfahren Sie mehr über die Welt des CBD-Öls für Haustiere und worauf Sie achten sollten, bevor Sie es anwenden.

Entspannt liegende Katze

Was ist CBD-Öl und warum wird es immer beliebter?

CBD-Öl erfreut sich bei Haustierbesitzern immer größerer Beliebtheit. Doch was ist es eigentlich? CBD (Cannabidiol) ist ein natürlicher Stoff, der aus der Hanfpflanze gewonnen wird und für seine vielseitigen Eigenschaften bekannt ist. Im Gegensatz zu THC, dem psychoaktiven Bestandteil von Cannabis, verursacht CBD keinen Rausch und ist für Tiere sicher. Viele Tierhalter entscheiden sich für CBD-Öl als Ergänzung zur täglichen Pflege ihres Haustieres.

Was macht CBD-Öl so besonders?

CBD-Öl kann je nach Ziel und den Bedürfnissen des Hundes oder der Katze auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden. Viele Haustierbesitzer verwenden es, um ihr Tier in stressigen Situationen besser entspannen zu lassen, beispielsweise bei Feuerwerk, Gewitter oder Trennungsangst. Außerdem kann es das Bewegungsapparat unterstützen und zu einer gesunden Verdauung beitragen. Da jedes Tier unterschiedlich reagiert, ist es wichtig, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und mögliche Veränderungen aufmerksam zu beobachten. Wenn Ihr Haustier Medikamente erhält, sollten Sie vorab mit Ihrem Tierarzt besprechen, ob diese mit CBD-Öl kombiniert werden können. Wenn Sie sich für die Anwendung von CBD-Öl entscheiden, sollten Sie ausschließlich zugelassene Nahrungsergänzungsmittel für Tiere verwenden.

CBD für Hunde

CBD-Öl wirft bei vielen Haustierbesitzern Fragen auf. Wie wählen Sie die richtige Variante? Wann ist die Anwendung sicher? Was ist der Unterschied zwischen CBD-Öl und Hanföl? Und wie bestimmen Sie die richtige Dosierung? Damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können, haben wir die am häufigsten gestellten Fragen unten zusammengestellt. Klicken Sie auf ein Thema, um direkt zur Antwort zu gelangen.

Weitere Informationen über CBD-Öl

Welche verschiedenen Arten von CBD-Öl gibt es?

CBD-Öl ist in verschiedenen Formen und Konzentrationen erhältlich. Deshalb ist es wichtig, die passende Variante für Ihren Hund oder Ihre Katze auszuwählen. Dies sind die wichtigsten Unterschiede:

 

  • Vollspektrum-CBD-Öl: Enthält neben CBD auch weitere Cannabinoide, Terpene und Flavonoide aus der Hanfpflanze. Die verschiedenen Inhaltsstoffe können sich gegenseitig ergänzen und verstärken. Dieses Öl enthält eine sehr geringe Menge THC (meist < 0,2 %). Ein Beispiel hierfür ist Sparrow Pet Full Spectrum Hanföl mit CBD.
  • CBD-Isolat: Enthält ausschließlich CBD und keine weiteren Cannabinoide oder Terpene. Dieses Öl ist geruchs- und geschmacksneutral und eignet sich daher besonders für wählerische Tiere. Bei dieser Variante entsteht kein Zusammenspiel verschiedener Wirkstoffe. Ein Beispiel hierfür ist Virbac Anibidiol.

Wann sollten Sie THC oder CBD bei Haustieren nicht anwenden?

Obwohl CBD-Öl häufig bei Haustieren verwendet wird, ist THC (Tetrahydrocannabinol) ein anderer Bestandteil der Cannabispflanze, der bei Hunden und Katzen vermieden werden sollte. THC-Öl sollte bei allen Tieren vermieden werden, da THC für Haustiere giftig ist und dazu führen kann, dass sie sehr schläfrig werden, erbrechen, zittern oder sogar das Bewusstsein verlieren. Außerdem kann THC Ängste verstärken und Tiere in Panik versetzen. Darüber hinaus besitzt THC ein Suchtpotenzial.

CBD-Öl kann bei manchen Tieren sinnvoll sein, jedoch nicht bei:

  • Lebererkrankungen, da CBD die Leberfunktion beeinflussen kann.
  • Niedrigem Blutdruck, da CBD diesen weiter senken kann.
  • Trächtigen oder säugenden Tieren, da zur Sicherheit noch nicht genügend Forschungsergebnisse vorliegen.
  • Jungen, heranwachsenden Tieren, da die Auswirkungen auf die Entwicklung noch nicht ausreichend untersucht wurden.
  • Tieren, die Medikamente erhalten, welche über die Leber abgebaut werden, da CBD den Abbau anderer Arzneimittel beeinflussen kann.

Wenn Sie CBD für Ihren Hund oder Ihre Katze verwenden möchten, wählen Sie ein speziell für Tiere entwickeltes Produkt, das kein oder möglichst wenig THC enthält. So kann Ihr Vierbeiner sicher von den Vorteilen von CBD profitieren, ohne unnötige Risiken einzugehen. Nahrungsergänzungsmittel dürfen gesetzlich nicht mehr als 0,2 % THC enthalten, um für Haustiere als sicher zu gelten.

Hanföl vs. CBD-Öl

Hanfsamen enthalten keine nennenswerten Mengen an THC oder CBD. Die natürlich vorkommenden Cannabinoide in Hanfsamen sind minimal und vernachlässigbar. Hanfsamenöl wird vor allem aufgrund seiner wertvollen Fettsäuren, Mineralstoffe, Vitamine und Proteine gegeben. Diese tragen zu einer gesunden Haut und einem glänzenden Fell bei.

Bei einem CBD-Öl wie Full Spectrum Hanföl wird die gesamte Pflanze verwendet, wodurch garantiert 2 % Cannabinoide enthalten sind, wobei CBD den Hauptbestandteil bildet. Stärkere Öle mit einem höheren Cannabinoidgehalt sind in Europa verboten. Diese Variante wird vor allem wegen der Cannabinoide eingesetzt, die zu Entspannung und Schmerzlinderung beitragen. CBD macht nicht abhängig und versetzt Ihr Haustier auch nicht in einen „Rausch“.

 

Nebenwirkungen und Sicherheit

Nebenwirkungen

Obwohl CBD-Öl im Allgemeinen als sicher gilt, können Nebenwirkungen auftreten, insbesondere bei einer falschen Dosierung oder wenn das Tier empfindlich darauf reagiert. Mögliche Nebenwirkungen sind:

 

  • Müdigkeit oder Schläfrigkeit: Manche Tiere werden ruhiger oder schläfriger, insbesondere bei höheren Dosierungen.
  • Veränderungen des Appetits: Manche Tiere bekommen mehr Hunger, während andere weniger fressen.
  • Durchfall oder Magen-Darm-Beschwerden: Dies tritt vor allem auf, wenn sich die Verdauung erst an das Öl gewöhnen muss.
  • Trockener Mund: CBD kann die Speichelproduktion verringern, wodurch manche Tiere mehr Durst bekommen.
  • Leichter Blutdruckabfall: Dies kann sich durch leichte Benommenheit oder eine langsamere Reaktionsfähigkeit äußern.

Sicherheit und wichtige Hinweise

CBD-Öl ist bei richtiger Dosierung in der Regel sicher. Dennoch gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:

  • Verwenden Sie immer ein Produkt ohne THC oder mit einem möglichst geringen THC-Gehalt: THC kann abhängig machen, ist für Haustiere giftig und kann bei einer zu hohen Dosierung schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen.
  • Beginnen Sie mit einer niedrigen Dosierung: Starten Sie mit einer kleinen Menge und erhöhen Sie diese langsam, um zu beobachten, wie Ihr Tier darauf reagiert.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt: Vor allem dann, wenn Ihr Haustier bereits Medikamente erhält oder gesundheitliche Probleme wie Leber- oder Nierenerkrankungen hat.
  • Vorsicht bei trächtigen oder säugenden Tieren: Zu den Auswirkungen von CBD in diesen Situationen liegen bislang zu wenige wissenschaftliche Erkenntnisse vor.
  • Achten Sie auf die Qualität des Produkts: Wählen Sie immer ein Nahrungsergänzungsmittel, das ausschließlich für Haustiere geeignet ist, von einem vertrauenswürdigen Hersteller stammt und eine klare Angabe der CBD-Konzentration enthält – ohne schädliche Zusatzstoffe.

 

Anwendung und Wirkung

CBD (Cannabidiol) beeinflusst Rezeptoren im Körper, die an Entspannung, Schmerzwahrnehmung und Entzündungsprozessen beteiligt sind. Dadurch kann das Tier mehr Ausgeglichenheit erfahren, ohne die suchterzeugenden Eigenschaften von THC.

CBD kann auf verschiedene Arten verabreicht werden:

  • Direkt ins Maul: Dies sorgt für die schnellste Aufnahme.
  • Über das Futter: Praktisch für wählerische Tiere.
  • Als Tropfen auf einem Snack: Eine einfache Möglichkeit, CBD in die tägliche Routine zu integrieren.
  • In Form eines speziell entwickelten schmackhaften Snacks.

Für Haustiere sind verschiedene CBD-Produkte erhältlich, darunter Öl, Paste, Kapseln, Snacks, Balsam und sogar Spot-on-Produkte. So können Sie die Form wählen, die am besten zu den Bedürfnissen und Vorlieben Ihres Tieres passt. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele.

 

 

Dosierung

Die richtige CBD-Dosierung für Haustiere hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Körpergewicht, der Empfindlichkeit des Tieres und dem Anwendungszweck. Da jedes Tier unterschiedlich reagiert, ist es wichtig, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und diese langsam zu steigern. Beachten Sie bei jedem Nahrungsergänzungsmittel die empfohlene Dosierung für Ihr Tier. Manche Effekte (wie eine Schmerzlinderung) können direkt bemerkbar sein, während andere (wie eine stärkere Entspannung) erst nach einigen Tagen oder Wochen auftreten. Achten Sie außerdem sorgfältig auf mögliche Nebenwirkungen und reduzieren Sie die Dosierung, wenn Ihr Tier schläfrig wird, weniger Appetit hat oder andere unerwünschte Reaktionen zeigt.

CBD für Katzen

Häufig gestellte Fragen

Kann mein Haustier von CBD high werden?

Nein, Ihr Haustier kann von CBD nicht high werden, solange das Produkt kein THC enthält. THC ist der Stoff in Cannabis, der eine berauschende Wirkung hat, während CBD nicht psychoaktiv ist. Hochwertige CBD-Produkte für Tiere werden speziell ohne oder mit einer vernachlässigbaren Menge THC hergestellt, sodass sie sicher angewendet werden können, ohne dass sich Ihr Haustier seltsam oder desorientiert fühlt.

Wie lange dauert es, bis CBD-Öl bei Haustieren wirkt?

Wie schnell CBD-Öl bei Haustieren wirkt, hängt von der Art der Verabreichung und dem Anwendungszweck ab. Bei einer oralen Verabreichung, beispielsweise als Tropfen direkt ins Maul oder über das Futter, setzt die Wirkung in der Regel nach 30 bis 60 Minuten ein. Bei einigen Anwendungen, wie zur Unterstützung der Entspannung oder bei Schmerzen, kann die Wirkung bereits innerhalb einer Stunde bemerkbar sein. Bei einer längerfristigen Anwendung, beispielsweise bei Gelenkbeschwerden oder Trennungsangst, kann es einige Tage bis Wochen dauern, bis die maximale Wirkung erreicht wird, da sich CBD nach und nach im Körper aufbaut.

Kann ein Haustier eine Überdosierung von CBD oder THC bekommen?

Grundsätzlich kann ein Haustier keine lebensbedrohliche Überdosierung von CBD erleiden. Eine zu hohe Dosierung kann jedoch unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Nimmt ein Tier zu viel CBD auf, können Symptome wie Schläfrigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, verminderter Appetit und in einigen Fällen leichte Benommenheit auftreten. Diese Nebenwirkungen verschwinden in der Regel von selbst, sobald die Wirkung des CBD nachlässt. Es ist immer ratsam, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und diese schrittweise zu erhöhen, damit Sie beobachten können, wie Ihr Haustier darauf reagiert. Im Zweifelsfall oder bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie einen Tierarzt kontaktieren.

Während eine Überdosierung von CBD in der Regel nicht gefährlich ist, gilt dies nicht für THC. THC ist für Haustiere giftig und kann bei einer Überdosierung schwerwiegende Symptome verursachen, darunter starke Schläfrigkeit, Erbrechen, Zittern, unkontrollierten Harnabsatz, Verwirrtheit und in schweren Fällen sogar ein Koma. Das liegt daran, dass Tiere deutlich empfindlicher auf THC reagieren als Menschen.

Warum enthalten die meisten Nahrungsergänzungsmittel dann <0,2 % THC?

Viele Nahrungsergänzungsmittel für Tiere enthalten einen THC-Gehalt von <0,2 %, da dies der gesetzlich zulässige Höchstwert für Industriehanfprodukte, einschließlich CBD-Öl, ist. Das bedeutet, dass geringe Spuren von THC vorhanden sein dürfen, allerdings in so niedrigen Konzentrationen, dass sie normalerweise keine schädlichen Auswirkungen auf Haustiere haben. Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass manche Haustiere besonders empfindlich auf THC reagieren – selbst in sehr geringen Mengen. Daher wird bei empfindlichen Tieren oder einer langfristigen Anwendung empfohlen, ein Broad-Spectrum- oder THC-freies CBD-Öl zu wählen, damit Ihr Haustier keinem unnötigen Risiko von Nebenwirkungen ausgesetzt wird.

Wofür kann ich CBD-Öl bei meinem Hund oder meiner Katze verwenden?

  • Zur Unterstützung des Wohlbefindens von Hunden und Katzen in verschiedenen Situationen.
  • Um in stressigen Situationen zu einem Gefühl der Entspannung beizutragen, beispielsweise bei lauten Geräuschen, auf Reisen oder wenn das Tier allein zu Hause bleibt.
  • CBD kann zu einer geschmeidigeren Beweglichkeit bei älteren Tieren beitragen und einen unterstützenden Einfluss auf steife Muskeln und Gelenke haben.
  • Zur Unterstützung des Appetits und einer gesunden Verdauung.
  • Zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens und der Vitalität.

Da jedes Tier einzigartig ist, kann die Wirkung unterschiedlich ausfallen. Deshalb ist es wichtig, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und aufmerksam zu beobachten, wie Ihr Hund oder Ihre Katze darauf reagiert. Bei Fragen oder wenn Ihr Haustier gleichzeitig Medikamente erhält, empfiehlt es sich, Ihren Tierarzt zu konsultieren.

Was ist der Unterschied zwischen CBD-Öl für Menschen und für Tiere?

Der wichtigste Unterschied zwischen CBD-Öl für Menschen und für Tiere liegt in der Zusammensetzung und Dosierung. Obwohl der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) derselbe ist, sind CBD-Produkte für Tiere speziell auf ihre Bedürfnisse und Empfindlichkeit abgestimmt. CBD-Öl für Tiere ist in der Regel THC-frei oder enthält höchstens 0,2 % THC, da THC für Haustiere giftig sein kann.

Darüber hinaus wird häufig ein milderes Trägeröl verwendet, beispielsweise Hanfsamenöl oder Fischöl, das von Tieren besser vertragen wird. Manche CBD-Produkte für Menschen enthalten Zusätze wie Aromen, ätherische Öle oder künstliche Geschmacksstoffe, die für Haustiere – insbesondere Katzen – nicht immer sicher sind, da sie bestimmte Stoffe schlechter abbauen können.

Auch die Dosierung unterscheidet sich, da Tiere einen anderen Stoffwechsel haben und häufig eine niedrigere Dosis benötigen als Menschen. Deshalb ist es immer sicherer, CBD-Öl zu wählen, das speziell für Tiere entwickelt wurde, damit Sie sicher sein können, dass es für Ihr Haustier geeignet ist.

Kann CBD-Öl zusammen mit anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln angewendet werden?

CBD-Öl kann zusammen mit bestimmten Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln angewendet werden. Dennoch ist Vorsicht geboten. CBD wird über die Leber abgebaut und kann die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen, indem es deren Abbaugeschwindigkeit verändert. Dies betrifft insbesondere Arzneimittel, die ebenfalls über die Leber verstoffwechselt werden, wie bestimmte Schmerzmittel, Entzündungshemmer, Blutverdünner und Medikamente gegen Epilepsie.

Darüber hinaus kann CBD die Wirkung anderer Nahrungsergänzungsmittel verstärken oder abschwächen, insbesondere solcher mit beruhigenden oder entzündungshemmenden Eigenschaften. Wenn Ihr Haustier bereits Medikamente erhält, sollten Sie daher immer zuerst Ihren Tierarzt konsultieren, bevor Sie CBD anwenden. Beginnen Sie mit einer niedrigen Dosierung und beobachten Sie Ihr Tier sorgfältig, damit mögliche Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen frühzeitig erkannt werden können.

Ist CBD-Öl dasselbe wie Cannabis- oder Marihuanaöl?

Nein, CBD-Öl ist nicht dasselbe wie Cannabis- oder Marihuanaöl. CBD-Öl wird aus industriellen Hanfpflanzen gewonnen und enthält hauptsächlich Cannabidiol (CBD) sowie kein oder nur eine vernachlässigbare Menge THC. Marihuana- oder Cannabisöl hingegen wird aus den Blüten der Cannabispflanze hergestellt, die einen hohen THC-Gehalt besitzen und daher eine berauschende Wirkung haben können. Für Haustiere ist ausschließlich THC-freies CBD-Öl sicher und geeignet.

Kann ich meinem Haustier CBD-Öl vorbeugend geben?

Ja, Sie können Ihrem Haustier CBD-Öl vorbeugend geben, um die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden zu unterstützen. Viele Tierhalter verwenden es als natürliche Ergänzung, um Stress zu reduzieren, das Immunsystem zu unterstützen oder Gelenkbeschwerden im Alter vorzubeugen. Da CBD über das Endocannabinoid-System wirkt, kann eine niedrige, regelmäßige Dosierung zu einem besseren Gleichgewicht im Körper beitragen. Es ist jedoch wichtig, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und zu beobachten, wie Ihr Haustier darauf reagiert.

Darf ich einer trächtigen oder säugenden Hündin/Kätzin CBD-Öl geben?

Es wird nicht empfohlen, einer trächtigen oder säugenden Hündin oder Kätzin CBD-Öl zu verabreichen. Über die Auswirkungen von CBD auf die Entwicklung ungeborener und neugeborener Tiere liegen bislang nicht genügend wissenschaftliche Erkenntnisse vor. CBD kann das Hormonsystem beeinflussen und möglicherweise das Wachstum und die Entwicklung der Welpen oder Kätzchen beeinträchtigen. Außerdem wird CBD über die Muttermilch weitergegeben, was unvorhersehbare Auswirkungen auf die Jungtiere haben kann.

Wenn Sie nach einer natürlichen Möglichkeit suchen, eine trächtige oder säugende Hündin oder Kätzin zu unterstützen, sollten Sie dies immer in Absprache mit Ihrem Tierarzt tun und auf sichere, wissenschaftlich belegte Alternativen zurückgreifen.

Worauf sollte ich beim Kauf von CBD-Öl für mein Haustier achten?

Beim Kauf von CBD-Öl für Ihr Haustier sollten Sie auf verschiedene Faktoren achten, um Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit zu gewährleisten.

  • Wählen Sie immer ein Produkt, das speziell für Tiere entwickelt wurde, da diese in der Regel keine Zusatzstoffe enthalten, die für Haustiere schädlich sein können. Achten Sie auf die CBD-Konzentration, damit Sie die Dosierung an das Gewicht und den Bedarf Ihres Tieres anpassen können. Kontrollieren Sie außerdem, ob das Öl THC-frei ist oder höchstens 0,2 % THC enthält, da THC für Haustiere giftig sein kann.
  • Ein hochwertiges CBD-Öl sollte aus biologisch angebautem Hanf stammen und frei von Pestiziden, Schwermetallen und anderen schädlichen Stoffen sein. Wählen Sie ein Produkt, dessen Qualität geprüft wurde, damit Sie sicher sein können, dass die Zusammensetzung stimmt und keine Verunreinigungen enthalten sind.
  • Auch das Trägeröl, in dem das CBD gelöst ist, spielt eine wichtige Rolle. Hanfsamenöl oder Fischöl werden von Haustieren in der Regel gut vertragen, während manche Öle, wie MCT-Öl, insbesondere für Katzen weniger geeignet sein können.
  • Entscheiden Sie sich außerdem für eine renommierte Marke mit klaren Produktinformationen und Dosierungsempfehlungen. Im Zweifelsfall oder wenn Ihr Tier Medikamente erhält, sollten Sie immer zuerst Ihren Tierarzt konsultieren.

Hilft CBD-Öl bei Epilepsie bei Hunden?

Es kann sinnvoll sein, CBD-Öl bei Haustieren mit Epilepsie in Betracht zu ziehen. Es gibt Hinweise darauf, dass CBD eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem haben kann und dadurch möglicherweise zur Aufrechterhaltung einer normalen neurologischen Funktion beiträgt. In einigen Fällen wird CBD ergänzend zur regulären Medikation eingesetzt, es sollte jedoch niemals eine vom Tierarzt verordnete Behandlung ersetzen, ohne dies zuvor mit dem Tierarzt zu besprechen.

Es lohnt sich außerdem, nicht nur auf CBD-Öl zu achten, sondern auch unterstützende Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel in Betracht zu ziehen. Futtermittel wie Purina Pro Plan Veterinary Diets NC Neurocare Hund und SANIMED Neuro Support Hundefutter enthalten spezielle Inhaltsstoffe wie MCTs (mittelkettige Fettsäuren), die die Gehirnfunktion unterstützen und möglicherweise dazu beitragen können, das Risiko von Anfällen zu verringern. Auch Purina Pro Plan Veterinary Diets HA Hypoallergenic Hund enthält MCTs – zwar in geringerer Menge –, kann jedoch eine gute Wahl für Hunde sein, bei denen zusätzlich Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten eine Rolle spielen.

Auch Nahrungsergänzungsmittel wie Sensipharm Nervous System Support Haustiere können eine sinnvolle Ergänzung sein, da sie häufig B-Vitamine, Antioxidantien und Aminosäuren enthalten, welche das Nervensystem unterstützen. Durch die Kombination geeigneter Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel und – falls erforderlich – Medikamente kann es in manchen Fällen möglich sein, den Einsatz von Medikamenten hinauszuzögern oder mit einer niedrigeren Dosierung auszukommen. Besprechen Sie immer gemeinsam mit Ihrem Tierarzt, welche Kombination am besten zu den individuellen Bedürfnissen Ihres Haustieres passt.

Fazit

CBD kann eine wertvolle Ergänzung für Haustiere sein. Obwohl viele Tierhalter positive Erfahrungen berichten, ist es wichtig, die richtige Dosierung einzuhalten und stets ein hochwertiges Produkt zu wählen. Im Zweifelsfall sollten Sie immer Ihren Tierarzt konsultieren, damit Sie sicher sein können, dass CBD für Ihr Haustier geeignet ist.

Haben Sie noch Fragen zu CBD-Öl für Haustiere? Dann kontaktieren Sie uns gerne unter tierarzt@medpets.de.