> Fahrradfahren mit dem Hund

Fahrradfahren mit dem Hund

Fahrradfahren mit dem Hund

Radfahren mit Ihrem Hund ist eine tolle Möglichkeit, um mit Ihrem Hund unterwegs und auch noch aktiv zu sein. Sie können den Hund in einem Fahrradanhänger oder Fahrradkorb mitnehmen oder aber auch den Hund neben dem Fahrrad her laufen lassen. Indem Sie Ihren Hund nebenher laufen lassen, trainiert dieser seine Muskeln und seine Kondition und hierbei werden die Gelenke nicht so schwer belastet, wie z.B. beim Springen. Jedoch sind nicht alle Hunde ein Fan vom Laufen neben dem Fahrrad. Ein Hunde-Fahrradanhänger oder ein Fahrradkorb sind dann eine passende Lösung, damit Sie zusammen auf Tour gehen können.

Fahrradfahren mit Ihrem Hund

Training

Das Laufen neben dem Fahrrad muss langsam aufgebaut und trainiert werden. Zudem ist es wichtig, dass Ihr Hund bereits Basiskommandos beherrscht, wie das Laufen an der Leine oder, dass er nicht an der Leine ziehen darf. Der nächste Schritt ist, dass Ihr Hund lernen muss ordentlich neben dem Fahrrad zu laufen, ohne dabei zu ziehen, stehen zu bleiben oder in die Pedale oder an Ihre Beine zu springen. Hierbei ist es am besten, langsam zu beginnen und schrittweise das Training anzupassen. Die ersten beiden Phasen können bereits mit einem Welpen absolviert werden, damit sich Ihr Welpe von klein an an das Fahrrad gewöhnen kann:

  • 1. Laufen Sie mit dem Rad an der Hand; Ihr Hund sollte hierbei neben Ihnen ruhig mitlaufen.
  • 2. Laufen Sie mit dem Rad an der Hand; Sie an der einen Seite des Fahrrads und Ihr Hund an der anderen.
  • 3. Fahren Sie ein paar Meter, erst ganz langsam und wenn dies gut geht etwas schneller. So kann Ihr Hund erst laufen und danach das Tempo erhöhen. Eventuell kann Sie jemand unterstützen und neben dem Rad her laufen. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Hund niemals sprinten muss. Das beste Tempo ist, wenn Ihr Hund eine regelmäßige Gangart (Trab) einlegt.
  • 4. Das Traben neben dem Fahrrad sollten Sie erst üben, wenn Ihr Hund älter ist als 6 Monate. Ein langsames Aufbautraining hierbei sollte beachtet werden. Die Leine muss schlaff hängen bleiben, denn es ist nicht erwünscht, dass Ihr Hund zieht oder Sie voranzieht.
  • 5. Auch ist es wichtig, die Kondition Ihres Hundes langsam aufzubauen. So können Sie erst mit einer halber Minute traben anfangen. Hierbei passen Sie Zeit und Tempo an die Kondition Ihres Hundes an. Behalten Sie Ihren daher gut im Auge. Wenn dieser anfängt schwer zu hecheln und Probleme hat die Pfoten zu heben, war das Training zu lang. Ebenfalls sollten die Ballen nach dem Laufen auf mögliche Verletzungen überprüft werden.
  • Die meisten Hunde sind erst mit 1 ½ Jahren ausgewaschen, bei großen Rassen dauert es länger. Vor dieser Zeit müssen Sie darauf achten, dass Sie die Muskeln und die Knochen Ihres Hundes nicht zu viel belasten. Wenn Ihr Hund älter ist als 1 Jahr können Sie das Training langsam aufbauen; z.B. mit 10 Minuten Radfahren.

Für welche Hunderassen ist das Radfahren geeignet?

Radfahren ist nicht für alle Rassen geeignet. Einige Arten eignen sich besser, um neben dem Rad herzulaufen. Das hat mit Ihrem Körperbau und Ihren -maßen zu tun:

  • Französische & Englische Bulldogen, Tibetischer Spaniel, Shih Tzu und der Boston Terrier sollten aufgrund Ihrer verkürzten Schnauze nicht mitlaufen, denn wegen des Aufbaus Ihres Kopfes fällt ihnen das Atmen schwerer als anderen Hunden und deshalb geht diesen Hunden schnell die Puste aus.
  • Sehr kleine Hunde, wie Chihuahua und Malteser können gut rennen, müssen aber wegen ihren kleinen Pfoten im Verhältnis viel schneller rennen. Kleine Rassen müssen bereits sprinten, wenn wir noch einen zügigen Gang laufen.
  • Rassen mit kurzen Pfoten und einem langen Rücken, wie z.B. Dackel sind keine guten Läufer neben dem Rad. Diese Hunde müssen bei einem gemäßigten Tempo bereits rennen und ihr Rücken ist für Verletzungen empfindlich.
  • Wenn Ihr Hund aufgrund von Gesundheitsproblemen, wie Rückenbeschwerden oder Problemen mit den Gelenken oder der Atmung, mit dem Herzen oder der Durchblutung, nicht ganz fit ist, sollte auf diese Aktivität verzichtet werden. Sollten Sie sich nicht ganz sicher sein, ob Ihr Hund fit genug ist, können Sie am besten Ihren Tierarzt fragen.

Sicherheit

Sie können den Hund zu neben dem Fahrrad laufen lassen und selbst die Leine festhalten. Die Gefahr ist jedoch, dass Ihr Hund Sie hierbei vom Fahrrad zieht oder dass Sie aus dem Gleichgewicht kommen.

Praktischer ist es, ein spezielles Fahrradset zu kaufen, das Sie an Ihrem Fahrrad anbringen können. Auf diese Weise haben Sie Ihre Hände frei und werden ruckartige Bewegungen on Ihrem Hund absorbiert. Außerdem kann Ihr Hund dann auch nicht zu dicht am Rad laufen. Beispiele für hierfür wären der Altranet Dogrunner Fahrrad-Leinenhalter für den Hund , der Pawise Doggy Bike Exerciser Leash und Trixie Biker-Set. Auch sollten Sie besser ein passendes Hundegeschirr verwenden und kein Halsband. Denn sollte unterwegs etwas geschehen werden, ist es besser, dass ruckartige Bewegungen vom ganzen Hundekörper aufgefangen werden als nur vom Hals.

Zusätzliche Tipps

  • Gewöhnen Sie Ihren Hund langsam an das Fahrrad und bauen Sie das Training gleichmäßig auf.
  • Wenn es wärmer ist als 20 °C, sollten Sie Ihren Hund besser nicht nebenherlaufen lassen, denn der Asphalt kann für Hundepfoten sehr heiß sein und die Ballen verbrennen.
  • Nicht mit Ihrem Hund Radfahren, wenn dieser noch nicht oder gerade gefressen hat.
  • Kontrollieren Sie die Pfoten regelmäßig auf Verletzungen.
  • Gehen Sie vorher Gassi mit Ihrem Hund.
  • Passen Sie das Tempo an Ihren Hund an, indem Sie die Leine schlaff hängen lassen.

Fahrradkörbe und -anhänger

Wie angedeutet, eignen sich nicht alle Hunde zum Laufen neben dem Fahrrad. Wenn Sie Ihren treuen Begleiter dennoch mitnehmen möchten, eignen sich Fahrradanhänger oder Fahrradkörbe. Ideal, wenn Ihr Hund zu jung oder zu alt oder aufgrund körperlicher Probleme nicht gut zu Fuß ist. Auch wenn es sehr heiß ist oder Sie eine längere Tour fahren wollen, ist es ratsam Ihren Hund in einem Korb oder Anhänger mitzunehmen. Auf diese Weise können doch zusammen eine Radtour unternehmen.

Fahrradkörbe

Eignen sich für kleinere Hunde. Sie können Ihren Hund mit einem speziellen Geschirr oder mit einer Leine am Korb absichern. Oft haben die Körbe auch eine Draht-Abdeckung, damit Ihr Hund nicht einfach aus dem Korb springen kann. Es gibt Modelle für den Gepäckträger, wie z.B. Beeztees Hundefahrradkorb und Trixie Hundefahrradkorb für den Gepäckträger.Aber es sind auch Körbe zur Befestigung am Lenker erhältlich, wie den Trixie Biker-Box, Trixie Fahrradkorb und Ferplast Fietsmand Atlas Bike (Fahrradkorb). Für weitere Ausführungen können Sie hier klicken.

Fahrradanhänger

Sind ein praktisches Hilfsmittel, um Ihren Hund überall mit hinzunehmen. Gewöhnen Sie Ihren Hund aber erst an den Anhänger, indem Sie ihn zu Hause hinstellen und üben. So kann Ihr Hund den Anhänger erst mal beschnüffeln und ihn in Augenschein nehmen. Erst sobald sich Ihr Hund an das ‘Ding’ gewöhnt hat, sollten Sie ihn hineinsetzen und ein Stück fahren. Fahrradanhänger gibt es in verschiedenen Formaten und Ausführungen und lassen sich einfach am Rad befestigen. Ebenso verfügen Sie oft über Reflektoren, eine kleine Flagge und Ventilationsfenster. Beispiele hierfür wären der Duvo+ Fahrradanhänger. Der Trixie Fahrrad-Anhänger ist außerdem noch in einen Hundespazierwagen umzubauen.

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