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Umgang mit warmen Tagen und Hitzschlag

Umgang mit warmen Tagen und Hitzschlag

Hitze

Ein Hitzschlag kann schon innerhalb von 30 Minuten auftreten. Wenn ein Tier bei feucht-warmem Wetter nicht genug Schattenplätze zur Verfügung hat, kann es sich nicht ausreichend abkühlen und ausruhen. Folglich wird der Wärmehaushalt des Körpers nicht mehr richtig reguliert und kommt es zur Überhitzung.

Wärmeregulierung bei Tieren

Die Körpertemperatur eines Tieres bleibt stabil, wenn es einerseits die Möglichkeit hat, sich aufzuwärmen, und sich andererseits auch abkühlen kann.

Das Aufwärmen geschieht mit Hilfe von körperlicher Bewegung, Muskelzittern, dem Verbrennen von Futter und dem Aufsuchen warmer oder geschützter Stellen an kalten Tagen. Will das Tier sich abkühlen, sucht es kühle Stellen (im Schatten und am Wasser) auf und die Blutgefäße in Ohren und Pfoten weiten sich aus, sodass der Körper mehr Wärme absondern kann.

Hunde besitzen keine Schweißdrüsen. Wenn sie sich abkühlen möchten, sind sie auf Verdampfung angewiesen, also mit Hilfe von Hecheln.

Überhitzen

Wenn die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, und die Umgebungstemperatur beinah so hoch ist wie die Körpertemperatur (beispielsweise im Auto), kann das Tier seine Körpertemperatur aus eigener Kraft nicht mehr ausreichend senken. Die Folge ist, dass diese immer weiter steigt, und hierdurch verschiedene Stoffwechselprozesse im Körper gestört werden. Herz und Lungen werden langsam überlastet. Das Tier beginnt zu hecheln und zu sabbern, wird nervös oder aber auffällig träge. Auch Erbrechen und Durchfall können auftreten. Schließlich gerät das Tier in einen Schockzustand.

Hitzschlag

Ein Hitzschlag tritt meistens auf, wenn ein Tier an warmen Tagen im Fahrzeug eingeschlossen wird. Es ist entscheidend, dass der Hitzschlag schnell und frühzeitig erkannt und direkt und richtig behandelt wird.

Für einen Hitzschlag gelten die folgenden Risikofaktoren: Verstopfung der oberen Luftwege, Stimmbandlähmung, Übergewicht. Hunderassen mit sehr kurzer Nase (Bulldoggen) haben ein erhöhtes Hitzschlag-Risiko. Auch Hunde, die bereits einmal einen Hitzschlag gehabt haben, haben ein größeres Risiko, wieder einen solchen zu erleiden.

Vorsichtsmaßnahmen

An warmen Tagen ist es wichtig, dass Ihr Haustier an einer schattigen Stelle auf einer kühlen Oberfläche mit ausreichend Wasser liegen kann. Anstrengung und Sport sollten Sie mit Ihrem Hund dann nur in den kühlen Morgenstunden oder abends betreiben. Tagsüber sollten Sie Ihrem Vierbeiner Ruhe gönnen und ihm regelmäßig Trinken geben.

Falls Ihr Hund oder Ihre Katze doch einmal einen Hitzschlag erleidet, ist Abkühlung das Allerwichtigste. Befeuchten Sie das Tier mit einem nassen Schwamm, vor allem auf dem Kopf, damit es wieder abkühlen kann. Ein Hitzschlag ist ein Notfall. Nehmen Sie also direkt Kontakt mit Ihrem Tierarzt auf! Sobald es zu verantworten ist, können Sie Ihr Haustier transportieren und beim Tierarzt behandeln lassen.

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Lesen Sie auch unseren Artikel mit 8 praktischen Tipps für Hundehalter an warmen Tagen.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder zu anderen Erkrankungen / Produkten? Nehmen Sie dann gerne Kontakt mit unserer Tierärztin auf unter Telefonnummer 06922 222 95 73, oder per E-Mail an tierarzt@medpets.de.

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