Katzen > Wurmkur Katze

Wurmkur Katze

Entwurmung

Jede Katze sollte regelmäßig entwurmt werden, vor allem im Bezug auf Spul- und Bandwürmer. Entwurmen heißt, dass eine Wurminfektion mit Hilfe einer Wurmkur für Katzen bis zu einem bestimmten Niveau zurückgedrängt wird. Beinah jede Katze ist von Würmern infiziert, jedoch ist es wichtig, diese Infektion unter Kontrolle zu halten. Dies können Sie tun, indem Sie regelmäßig ein Wurmmittel für Katzen anwenden.

Entwurmungsschema für Katzen

Entwurmen Sie Ihre Katze (oder Ihren Hund) regelmäßig nach folgendem Schema mit einer geeigneten Wurmkur:

  • Kätzchen: im Alter von 4, 6 und 8 Wochen, 4 Monaten, 6 Monaten, 9 Monaten und 1 Jahr
  • Welpen: im Alter von 2, 4, 6 und 8 Wochen, 4 Monaten , 6 Monaten, 9 Monaten und 1 Jahr
  • Alle ausgewachsenen Hunde und Katzen: 4 x pro Jahr (bzgl. Spulwürmern)

Anthelminthika (Entwurmungs-Mittel) zur Behandlung einer Wurminfektion haben zum Teil unterschiedliche Wirkstoffe, die gegen verschiedene Parasitenarten wirksam sind. Welches Entwurmungsmittel man wählen sollte, hängt natürlich von der zu bekämpfenden Wurmart ab. Als Teil der regelmäßigen Entwurmung eines Haustieres sollte mindestens einmal pro Jahr auch eine breit wirksame Wurmkur gegen mehrere Wurmarten verabreicht werden. Es lassen sich die folgenden bekannten Wurm-Typen unterschieden:

Rundwürmer (Nematoden)

Zu den Rundwürmern oder Fadenwürmern zählt man unter anderem den Hakenwurm, Spulwurm, Madenwurm und Peitschenwurm. Rundwürmer befallen Hunde und Katzen, und sind zudem auch auf den Menschen übertragbar. Daher gilt es, auf geeigneten Wurmschutz und ausreichende Hygiene zu achten.

Spulwurm

Der Spulwurm (wie Toxocara canis und Toxocara leonine) ist die am weitesten verbreitete Wurmart bei Hund und Katze. Man kann einen Spulwurm-Befall meist an Würmern im Kot oder im Erbrochenen des Tieres erkennen. Häufig leiden betroffene Tiere unter Gewichtsverlust (wegen Mangelversorgung), vermindertem Leistungsvermögen, einem glanzlosen Fell, diversen Magen-Darm-Problemen, etc. Vor allem für Jungtiere ist ein Spulwurm-Befall gefährlich. Äußerlich erinnern Spulwürmer an Spaghetti und können bis zu 35cm lang werden. Die häufigsten Spulwurm-Typen sind der Katzenspulwurm (Toxocara cati), der Hundespulwurm (Toxocara canis) und der Toxascaris leonina, der Hunde wie auch Katzen befällt. Die Eier des Wurms sind klebrig, wodurch sie leicht an Kleidung und Händen haften bleiben.

Hakenwurm

Hakenwürmer sind nach ihrem abgebogenen Vorderende benannt und können sowohl Katzen wie auch Hunde infizieren. Der Hakenwurm wird nur 1-2cm lang und ist somit relativ klein. Diese Parasiten beißen sich in der Darmschleimhaut des Tieres fest und können bei massivem Befall zu Blut im Kot, dunkel verfärbten Exkrementen, Gewichtsverlust, Durchfall, mangelnder Energie, usw. führen. Die Hakenwürmer Uncinaria stenocephala und Ancylostoma caninum nehmen vor allem Hunde als Wirt (Katzen eher selten). Der Ancylostoma caninum gelangt hierbei häufig nach Urlauben mit dem Hund oder durch Hundeimport vom Ausland nach Deutschland. Ursprünglich findet man diesen Wurm in den wärmeren Regionen Südeuropas. Der Hakenwurm Ancylostoma tubaeforme ist in Deutschland weit verbreitet und befällt ausschließlich Katzen. Ein Hakenwurm-Befall lässt sich nicht leicht selbst feststellen, deswegen sollte der betroffene Hund / die betroffene Katze von einem Tierarzt untersucht werden.

Peitschenwurm

Auch ein Peitschenwurm-Befall lässt sich nicht mit bloßem Auge erkennen. Diese Parasiten halten sich im Darm des Hundes oder der Katze auf und führen bei einer stärkeren Infektion oft zu Symptomen wie blutigem Durchfall, Auszehrung, Blähungen und anderen Verdauungsstörungen.

Bandwürmer (Cestoden)

Der am häufigsten, weltweit vorkommende Bandwurm ist der Gurkenkern- oder Kürbiskern-Bandwurm. Er befällt vor allem Hunde, gelegentlich aber auch Katzen. Haustiere, die von Bandwürmern infiziert wurden, weisen starken Juckreiz am Anus auf. Auch Symptome wie Unruhe, Verdauungsstörungen, Gewichtsverlust oder struppiges Fell sind typische Anzeichen. Zudem findet man um den Anus, im Stuhlgang und / oder am Schlafplatz oft weiße längliche Gebilde (ähnlich Reiskörnern), nämlich die Schwanzstücke des Wurmes.

Herzwürmer (Dirofilaria immitis)

Der Herzwurm ist ein Fadenwurm, der 20 bis 35cm lang werden kann, und allmählich Muskeln und Gewebe des Herzens zerstört. Dieser Parasit kommt vor allem in Nord- und Mittelamerika vor, allerdings auch in den südeuropäischen Ländern am Mittelmeer. Herzwürmer werden über Mückenstiche auf Hunde (und eher selten Katzen) übertragen. Typische Symptome für solch einen Wurmbefall sind beispielsweise eine reduzierte Leistungsfähigkeit, Atemnot, Husten und ein stumpfes Fell. Da die Behandlung der Herzwurmerkrankung schwierig ist, und der Befall häufig zum Tod des Hundes oder der Katze führt, ist eine gute Vorbeugung mit dem richtigen Entwurmungsmittel umso wichtiger.

Zusätzliche Informationen von unserem Tierarzt

Unser Tierarzt hat einen ausführlichen Artikel zum Thema Entwurmen von Katzen geschrieben.

Medpets.de verfügt über ein breites Sortiment an Wurmkuren für Ihre Katze. Sie können aus mehreren Wurmmitteln in Pasten- oder Tabletten-Form von verschiedenen Marken wählen.
Banminth
Drontal
Panacur
Milbemax-Tabletten und Kautabletten
usw.

Falls Sie auch einen Hund haben, sehen Sie hier zudem unsere Wurmkuren für Hunde.

Suchen:  

Suchen