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Was dürfen Kaninchen essen?

Geschrieben von Antoinet |

Ein gesundes und glückliches Kaninchen beginnt mit der richtigen Ernährung. Wussten Sie, dass eine falsche Ernährung zu Zahnproblemen, Verdauungsbeschwerden und sogar Krankheiten führen kann? Wenn Sie das passende Futter für Ihr Kaninchen zusammenstellen, können Sie solche Probleme vermeiden. Doch was dürfen sie eigentlich essen und was besser nicht? In diesem Artikel erfahren Sie alles über eine ausgewogene Ernährung für Kaninchen: von schmackhaftem Heu und frischem Gemüse bis hin zu Kräutern und gesunden Snacks.

Kaninchen sind Pflanzenfresser das heißt, sie ernähren sich ausschließlich von pflanzlicher Kost. Ihr Verdauungssystem ist sehr empfindlich und muss ständig in Bewegung bleiben. Eine ausgewogene Ernährung spielt daher eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kaninchen. Ohne die richtige Nahrung können Kaninchen schnell an Problemen wie Bauchschmerzen, Zahnfehlstellungen, Gasbildung im Darm, Verstopfung oder sogar Futter- und Kotverweigerung leiden. Solche Beschwerden können bei Kaninchen leider sehr gefährlich sein. Vorbeugung ist daher besonders wichtig. Aber was genau ist eine geeignete Ernährung für Kaninchen und wie stellen Sie sicher, dass sie alle wichtigen Nährstoffe bekommen?

Wenn Sie verstehst, wie das Verdauungssystem von Kaninchen funktioniert und welche Nährstoffe sie benötigen, können Sie ihnen ganz einfach eine vollständige und gesunde Ernährung zusammenstellen.

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Wie funktioniert das Verdauungssystem von Kaninchen?

Das Verdauungssystem eines Kaninchens ist speziell darauf ausgelegt, faserreiche Nahrung wie Gras und Heu möglichst effizient zu verwerten. Kaninchen sind Pflanzenfresser und verfügen über ein besonderes Darm-System, das sich deutlich von dem vieler anderer Tiere unterscheidet. Die Verdauung beginnt bereits im Maul, wo das Futter mit den Zähnen fein zerkleinert wird. Anschließend wird es in den Magen weitergeleitet, wo es mit Verdauungssäften vermischt wird. Vom Magen aus gelangt es in den Dünndarm, wo wichtige Nährstoffe aufgenommen werden.

Was Kaninchen besonders macht, ist ihr Umgang mit Ballaststoffen. Der Großteil der Nahrung landet schließlich im Dickdarm und im Blinddarm einer großen Gärkammer, in der Bakterien helfen, die Fasern zu zersetzen. Dabei entstehen Nährstoffe, die das Kaninchen sonst nicht verwerten könnte. Ein Teil dieser wertvollen Stoffe wird in Form von weichen Kotballen ausgeschieden den sogenannten Caecotrophen. Kaninchen fressen diese direkt wieder auf, um die enthaltenen Nährstoffe erneut zu verdauen und bestmöglich zu nutzen.

Was dürfen Kaninchen essen?

Da das Verdauungssystem von Kaninchen ständig in Bewegung bleiben muss, ist es entscheidend, dass sie die richtige Nahrung bekommen. Zu wenig Ballaststoffe oder zu viel Zucker können die Darmfunktion stören und ernsthafte Gesundheitsprobleme verursachen. Eine gesunde Ernährung besteht daher hauptsächlich aus Heu, ergänzt durch Blattgemüse und eine kleine Menge Pellets. Wer versteht, wie das Verdauungssystem funktioniert, kann fundierte Futterentscheidungen treffen und so zur Gesundheit und Zufriedenheit des Kaninchens beitragen.

Die ideale Ernährung Ihres Kaninchens sollte bestehen aus:

  • 80–90 % Heu, immer frei verfügbar und Grundlage der Ernährung
  • 10–15 % Gemüse und frische Kräuter
  • 5 % Pellets
  • Maximal 5 % Snacks, Obst und Karotten  nur als gelegentliche Belohnung

 

Welches Heu ist am besten für Kaninchen geeignet?

Es gibt verschiedene Heusorten, die für Kaninchen geeignet sind  darunter Timothy-Heu, Wiesenheu, Kräuterheu, Luzerneheu und Grasheu. Timothy-Heu ist besonders gut für erwachsene Kaninchen geeignet, da es reich an Ballaststoffen und arm an Eiweiß ist. Auch Grasheu ist eine gute Wahl für ausgewachsene Kaninchen, während Luzerneheu sich eher für junge Tiere oder Kaninchen mit einem erhöhten Energiebedarf eignet. Kräuterheu enthält eine Mischung aus Gräsern und Kräutern und kann als Ergänzung angeboten werden.

Sie können die Heusorten gerne abwechseln je nachdem, was Ihre Kaninchen am liebsten fressen und was sie gesundheitlich benötigen. Es ist wichtig, die Vorlieben Ihrer Tiere zu beobachten und auf eine abwechslungsreiche Ernährung zu achten, die die Verdauung unterstützt. Das kann auch bedeuten, dass Sie die Heusorte gelegentlich wechseln, um sicherzustellen, dass Ihr Kaninchen genug Heu frisst.

Gabe von Gemüse und Obst

Kaninchen brauchen täglich frisches Gemüse, um ihre Ernährung zu vervollständigen  aber nicht jedes Gemüse ist geeignet. Sorten wie Endivie, Chicorée, Karottengrün und Stangensellerie sind sehr gut für Kaninchen geeignet. Vermeiden Sie jedoch Zwiebeln, Lauch, Knoblauch und Kartoffeln, da diese schädlich sein können. Abwechslung ist wichtig, um eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu gewährleisten. Eine ausführliche Liste mit geeignetem und ungeeignetem Gemüse finden Sie im Dropdown-Menü am Ende dieser Seite.

Neue Gemüsesorten sollten immer langsam eingeführt werden, damit sich das Verdauungssystem des Kaninchens anpassen kann und mögliche Reaktionen wie Durchfall vermieden werden. Beginnen Sie am besten schon im jungen Alter damit, verschiedene Gemüsesorten anzubieten. Das hilft nicht nur der Gesundheit, sondern macht Kaninchen auch weniger wählerisch. Obst wie Apfel, Erdbeere oder Birne darf gerne als Leckerli gegeben werden – aber bitte nur in Maßen, da es viel Zucker enthält.

Welches Trockenfutter ist für Kaninchen am besten geeignet?

Bei der Auswahl von Pellets für Ihr Kaninchen ist es wichtig, auf die Zusammensetzung zu achten, da Kaninchen eine faserreiche und zuckerarme Ernährung benötigen. Es gibt spezielle Pellets, die gezielt die Gesundheit von Kaninchen unterstützen insbesondere ihre Verdauung. Gutes Trockenfutter enthält keine künstlichen Farb- oder Konservierungsstoffe und basiert auf natürlichen Zutaten wie Heu und Kräutern. Diese Pellets sind einheitlich geformt und enthalten weder Müslimischungen noch Fruchtstücke. Beispiele für hochwertiges Basisfutter sind die Produkte von Science Selective und Bunny Nature.

Gemischtes Futter wird nicht empfohlen, da Kaninchen häufig nur die schmackhaftesten Bestandteile herauspicken  zum Beispiel Körner und dadurch wichtige Nährstoffe verpassen. Samen und Getreide können zudem zu Übergewicht und Verdauungsproblemen führen.

Ergänzungen für die Ernährung Ihres Kaninchens

Getrocknete Kräuter sind eine leckere und gesunde Ergänzung zum täglichen Futter Ihres Kaninchens. Sie sind reich an Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen und bringen Abwechslung in den Speiseplan. Beliebte und sichere Kräuter für Kaninchen sind unter anderem Petersilie, Löwenzahnblätter, Spitzwegerich, Kamille und Brennnessel.

Führen Sie neue Kräuter immer langsam in die Nahrung ein, um Verdauungsprobleme zu vermeiden, und beobachten Sie, ob Ihr Kaninchen sie gut verträgt. Eine kleine Menge getrockneter Kräuter über das Heu gestreut oder in den Napf gegeben, ist eine schmackhafte und gesunde Belohnung. Eine Tagesmenge von 5 bis 10 Gramm pro Kaninchen ist in der Regel ausreichend  je nach Größe des Tieres.

Wenn Sie Ihrem Kaninchen zwischendurch einen Snack geben möchten, entscheiden Sie sich immer für eine gesunde Variante, z. B. die Natural Garden Sticks. Achten Sie darauf, dass Ihr Kaninchen weiterhin ausreichend Heu, Gemüse und Pellets als Hauptnahrung zu sich nimmt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Grundnahrung für ein Kaninchen?

Heu ist die wichtigste Grundlage in der Ernährung eines Kaninchens und sollte jederzeit unbegrenzt zur Verfügung stehen. Es fördert eine gesunde Verdauung und hilft, die Zähne auf natürliche Weise abzunutzen. Ergänzt werden kann das Heu durch Gemüse, getrocknete Kräuter und gelegentlich einen gesunden Snack.

Welches Gemüse dürfen Kaninchen essen?

Kaninchen dürfen eine Vielzahl an Gemüsesorten fressen, zum Beispiel Endivie, Karottengrün, Sellerie, Petersilie, Chicorée und Gurke. Neue Gemüsesorten sollten immer schrittweise eingeführt werden, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Sowohl die Menge als auch die Vielfalt des Gemüses sollten langsam gesteigert werden, damit sich das Kaninchen daran gewöhnen kann. Beginnen Sie mit 1–2 cm pro Gemüsesorte.

Bei der Einführung neuer Gemüsesorten kann es vorkommen, dass Kaninchen vorübergehend weicheren Kot haben – das liegt daran, dass sich ihr Verdauungssystem an die neue Nahrung anpasst. Das ist in der Regel unbedenklich und verschwindet meist nach ein paar Tagen von selbst. Wichtig ist jedoch, dass das Kaninchen weiterhin frisst – Appetitlosigkeit kann auf gesundheitliche Probleme hinweisen.

Darf ein Kaninchen Obst essen?

Ja, in Maßen.

Obst darf gelegentlich als Leckerli gegeben werden, aber nur in kleinen Mengen, da es einen hohen Zuckergehalt hat. Geeignete Sorten sind zum Beispiel Apfel (ohne Kerne), Erdbeere und Banane.

Darf ein Kaninchen Gras fressen?

Ja.

Kaninchen dürfen frisches Gras fressen, aber es muss sauber, unbehandelt und frei von Kot anderer Tiere sein. Wenn Ihr Kaninchen noch nicht an Gras gewöhnt ist, sollten Sie es langsam daran gewöhnen – so vermeiden Sie Verdauungsprobleme wie Durchfall.

Wichtig: Kaninchen dürfen kein abgeschnittenes oder gemähtes Gras bekommen, da es schnell zu gären beginnt und Schimmel bilden kann. Das ist schädlich für die Verdauung und kann zu Gasansammlungen, Durchfall und schweren Magen-Darm-Problemen führen.

 

Wie viel Trockenfutter sollte ein Kaninchen pro Tag bekommen?

Etwa 20–30 Gramm Pellets pro Kilogramm Körpergewicht und pro Tag sind ausreichend. So beugen Sie selektivem Fressen vor und unterstützen ein gesundes Gewicht. Die Pellets sollten idealerweise sofort gefressen werden und nicht länger als eine Stunde im Napf liegen bleiben. Falls doch, sollten Sie das restliche Futter entfernen.

Was darf ein Kaninchen auf keinen Fall fressen?

Kaninchen dürfen auf keinen Fall Schokolade, Avocado, Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, Brot, Samen, Nüsse oder verarbeitete Lebensmittel fressen. Diese können giftig sein oder das Verdauungssystem stören. Auch blähende Gemüsesorten wie Kohl, Brokkoli und Rosenkohl können Probleme verursachen.

Ist es schlimm, wenn ein Kaninchen einen Tag lang nichts frisst?

Ja, das ist immer ein Grund zum Handeln!

Wenn ein Kaninchen einen Tag lang nicht frisst, kann das schnell zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Kaninchen haben ein sehr empfindliches und schnell arbeitendes Verdauungssystem und müssen ständig fressen, um die Darmtätigkeit aufrechtzuerhalten. Futterverweigerung kann zu einem Darmstillstand führen – einer gefährlichen Situation, die schwere Beschwerden wie Verstopfung oder Gasansammlungen im Bauch verursachen kann. Das kann leider sehr schnell lebensbedrohlich werden.

Da Kaninchen Schmerzen und Unwohlsein oft gut verbergen, sollten Sie nicht abwarten, sondern sofort handeln und einen Tierarzt aufsuchen, sobald Ihr Kaninchen nicht mehr frisst.

Wie viel Wasser trinkt ein Kaninchen zusätzlich zu seiner Nahrung?

Kaninchen trinken durchschnittlich zwischen 50 und 150 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Das bedeutet, dass ein 2 kg schweres Kaninchen im Schnitt zwischen 100 und 300 ml Wasser pro Tag aufnehmen sollte. Der genaue Wasserbedarf kann variieren abhängig von Faktoren wie der Ernährung (mehr Heu führt oft zu höherem Wasserverbrauch) und dem Klima (bei Hitze steigt der Flüssigkeitsbedarf).

Kaninchen müssen jederzeit Zugang zu frischem Trinkwasser haben  idealerweise in einem Napf. So können sie auf natürliche Weise trinken und leichter die benötigte Menge aufnehmen. Trinkflaschen sind ebenfalls möglich, aber Studien zeigen, dass Kaninchen lieber aus einem Napf trinken und daher aus einer Flasche oft weniger Wasser zu sich nehmen.

Wie gewöhnt man Kaninchen an neues Futter?

Wenn Sie Ihrem Kaninchen neues Futter geben möchten, sollten Sie dies unbedingt schrittweise tun. Beginnen Sie damit, eine kleine Menge des neuen Futters mit dem gewohnten Futter zu mischen. Erhöhen Sie den Anteil des neuen Futters langsam über einen Zeitraum von 7 bis 10 Tagen, damit sich Ihr Kaninchen an den neuen Geschmack und die Zusammensetzung gewöhnen kann. Gleichzeitig können Sie das alte Futter schrittweise reduzieren. So lassen sich Verdauungsprobleme vermeiden.

Wichtig ist, dass Ihr Kaninchen während der Umstellung weiterhin gut frisst. Eine verminderte Futteraufnahme kann zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen wie etwa einem Darmstillstand. Wenn Ihr Kaninchen schlecht frisst, sollten Sie die Umstellung noch langsamer angehen und ihm mehr Zeit geben, sich anzupassen.

Brauchen Kaninchen Vitamine oder Nahrungsergänzungsmittel?

In der Regel nicht.

Solange Kaninchen eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Heu, Gemüse und etwas Trockenfutter erhalten, benötigen sie keine zusätzlichen Vitamine. Bei bestimmten gesundheitlichen Problemen kann ein Tierarzt jedoch gezielt Nahrungsergänzungen empfehlen. Wenn Sie Ihre Kaninchen in einer Phase mit geschwächtem Immunsystem unterstützen möchten, können die Produkte von Bunny Nature hilfreich sein. Diese Marke verschiedene geeignete Produkte für Kaninchen an, die bei Empfindlichkeiten wie Atemwegsproblemen oder reduzierter Abwehrkraft unterstützend wirken können.

Tipps zur Zubereitung von Gemüse

Neben der schrittweisen Einführung neuer Gemüsesorten bei Ihren Kaninchen gibt es noch einige weitere wichtige Tipps für eine sichere und gesunde Zubereitung:

  • Gemüse immer roh und NICHT gekocht oder gebraten füttern! Gegartes Gemüse ist für Kaninchen (und auch Meerschweinchen) schwer verdaulich
  • Gemüse gründlich waschen, um Schmutz und Pestizide zu entfernen
  • Ungesunde oder schadhafte Teile entfernen
  • In mundgerechte Stücke schneiden, um Verschlucken zu vermeiden
  • Für Abwechslung im Speiseplan sorgen
  • Nicht zu viel auf einmal füttern, um Verderb zu vermeiden
  • Kühl lagern, aber das Gemüse erst bei Zimmertemperatur verfüttern, um Verdauungsprobleme zu verhindern
  • Giftige Gemüsesorten unbedingt vermeiden!

Mit diesen Tipps stellen Sie sicher, dass Ihre Kaninchen frisches und gesundes Gemüse sicher genießen können. Welche Sorten geeignet oder ungeeignet sind, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Welches Gemüse darf ein Kaninchen essen?

Dürfen Kaninchen Paprika essen?

Ja, in Maßen.

Paprika ist ein sicheres Gemüse für Kaninchen und enthält viel Vitamin C, was vorteilhaft sein kann. Rote und gelbe Paprika sind gut geeignet, jedoch sollten Stiel, Samen und Kerngehäuse immer entfernt werden, da sie schwer verdaulich sind. Grüne Paprika ist weniger süß und schwerer verdaulich diese geben Sie besser nicht.

Dürfen Kaninchen Spinat essen?

Ja, in Maßen.

Spinat enthält viele Nährstoffe, aber auch Oxalate. Das sind natürliche Säuren, die sich im Körper deines Kaninchens anreichern können und in größeren Mengen schädlich sind. Gelegentlich eine kleine Portion ist in Ordnung, aber Spinat sollte nicht zu häufig gefüttert werden. Wechseln Sie regelmäßig mit anderen Blattgemüsen ab, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten.

Dürfen Kaninchen Blumenkohl essen?

Ja, in Maßen.

Blumenkohl enthält viele Ballaststoffe und Vitamine. Sowohl die Röschen, Blätter als auch die Stiele dürfen gefressen werden. Besonders die Blätter gelten bei vielen Kaninchen als Delikatesse. Geben Sie jedoch nur kleine Mengen, da Blumenkohl leicht zu Blähungen führen kann. Gewöhnen Sie Ihr Kaninchen daher langsam daran und beobachten sie, wie es reagiert.

Dürfen Kaninchen Zucchini essen?

Ja, in Maßen.

Zucchini ist leicht verdaulich. Sowohl die Schale als auch das Fruchtfleisch dürfen gefressen werden. Geben Sie kleine Stücke und gewöhnen Sie Ihr Kaninchen langsam daran, um zu sehen wie es darauf reagiert.

Dürfen Kaninchen (Stangen-)Sellerie essen?

Ja, in Maßen.

Stangensellerie enthält viele Ballaststoffe und viel Feuchtigkeit. Schneiden Sie ihn in kleine Stücke, um das Risiko des Verschluckens durch die langen, faserigen Fasern zu vermeiden. Geben Sie ihn nicht zu häufig, da er Blähungen verursachen kann.

Auch Blattsellerie enthält viele Ballaststoffe und wichtige Nährstoffe. Die Blätter sind sehr nährstoffreich und ballaststoffhaltig und werden oft lieber gefressen als die dicken, blattarmen Stiele des Stangenselleries. Auch Blattsellerie sollte nur in Maßen gefüttert werden wegen des kräftigen Geschmacks und möglicher Blähungen.

Dürfen Kaninchen grüne Bohnen essen?

Nein.

Grüne Bohnen enthalten Lektine und andere Stoffe, die für Kaninchen giftig sein können. Sie können zu Verdauungsproblemen und Vergiftungen führen. Sowohl rohe als auch gekochte grüne Bohnen sind für Kaninchen ungeeignet und dürfen daher nicht verfüttert werden.

Dürfen Kaninchen Endivie essen?

Ja, in Maßen.

Endivie enthält viele Ballaststoffe und viel Feuchtigkeit. Sie ist leicht verdaulich und kann regelmäßig als Teil einer abwechslungsreichen Ernährung gegeben werden. Achten Sie jedoch darauf, sie mit anderen grünen Blattgemüsen abzuwechseln, um eine gute Nährstoffbalance zu gewährleisten.

Dürfen Kaninchen Petersilie essen?

Ja, in Maßen.

Petersilie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und kann als gesunde Ergänzung zur Ernährung gegeben werden. Aufgrund ihres hohen Kalziumgehalts sollte sie jedoch nur in kleinen Mengen verfüttert werden. Wechseln Sie regelmäßig mit anderem Blattgemüse ab.

 

Dürfen Kaninchen Rosenkohl essen?

Ja, in Maßen.

Rosenkohl ist für Kaninchen grundsätzlich unbedenklich, kann aber Blähungen verursachen. Geben Sie daher nur kleine Stücke binden Sie dieses Gemüse sehr langsam in den Speiseplan ein.

 

Dürfen Kaninchen Chinakohl essen?

Ja, in Maßen.

Chinakohl enthält viele Ballaststoffe und viel Feuchtigkeit, kann aber, wie alle Kohlsorten leicht Blähungen verursachen. Geben Sie daher nur langsam kleine Mengen. Wechslen Sie regelmäßig mit anderen Blattgemüsen ab.

Dürfen Kaninchen Auberginen essen?

Nein.

Auberginen gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und enthalten Solanin – einen giftigen Stoff, der für Kaninchen schädlich ist. Er kann zu Verdauungsproblemen, Nervenschäden und Vergiftungen führen. Weder die Schale, das Fruchtfleisch, noch die Blätter oder der Stiel sind für Kaninchen geeignet.

Dürfen Kaninchen Gurke essen?

Ja, in Maßen.

Gurke besteht zum größten Teil aus Wasser und kann eine erfrischende Leckerei sein. Kleine Stücke sind unbedenklich, aber zu viel kann wegen des niedrigen Ballaststoffgehalts zu Durchfall führen. Die Schale ist unproblematisch, solange sie gut gewaschen ist. Gurke sollte immer nur in kleinen Mengen gegeben werden.

Dürfen Kaninchen Brokkoli essen?

Ja, in begrenzten Mengen.

Brokkoli ist reich an Vitaminen und Ballaststoffen, kann bei Kaninchen jedoch auch zu Blähungen führen. Geben Sie daher nur kleine Mengen und beobachten Sie, wie Ihr Kaninchen darauf reagiert. Sowohl die Röschen als auch der Strunk und die Blätter sind geeignet, aber Brokkoli sollte nicht zu häufig gefüttert werden.

Dürfen Kaninchen Tomaten essen?

Ja, aber nur mit Vorsicht!

Reife Tomaten sind für Kaninchen unbedenklich, enthalten jedoch viel Zucker und wenig Ballaststoffe. Geben Sie daher nur gelegentlich ein sehr kleines Stück als Leckerli und entfernen Sie die Kerne.

Die Tomatenpflanze selbst ist giftig! Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, deren Blätter, Stängel und unreife Früchte Solanin enthalten. Dieser natürliche Giftstoff schützt die Pflanze vor Insekten, kann bei Kaninchen jedoch zu Verdauungsproblemen, Nervenschäden und sogar zu Vergiftungen führen.

Dürfen Kaninchen Rucola essen?

Ja, in Maßen.

Rucola enthält viele Nährstoffe. Da er jedoch einen würzigen Geschmack hat und Oxalate enthält, sollte er nur in kleinen Mengen gefüttert werden. Wechseln Sie Rucole mit anderen Blattgemüsen ab und beginnen Sie klein, um zu sehen, wie Ihr Kaninchen darauf reagiert.

Dürfen Kaninchen Pak Choi essen?

Ja, in Maßen.

Pak Choi enthält viele Vitamine und viel Feuchtigkeit. Geben Sie nur kleine Mengen und wechseln Sie regelmäßig mit anderem Blattgemüse ab.

Dürfen Kaninchen Karotten essen?

Ja, in Maßen.

Kaninchen lieben Karotten. Die Wurzel selbst enthält jedoch viel Zucker und sollte deshalb nur in kleinen Mengen gefüttert werden. Das Karottengrün hingegen darf in größeren Mengen gegeben werden es ist sehr ballaststoffreich und eine wertvolle Ergänzung zur Ernährung Ihres Kaninchens.

Dürfen Kaninchen Radieschen essen?

Ja, aber nur in sehr kleinen Mengen.

Radieschen enthalten viel Stärke und können dadurch leicht Blähungen verursachen. Geben Sie daher nur ein kleines Stück und nicht zu häufig. Die Blätter hingegen sind ballaststoffreich und nährstoffreicher als die Knolle selbst – sie dürfen in größeren Mengen gefüttert werden.

Dürfen Kaninchen Spitzkohl essen?

Ja, in Maßen.

Spitzkohl enthält viele Ballaststoffe und Nährstoffe. Geben Sie ihn nur in kleinen Mengen, da Kohlsorten leicht Blähungen verursachen können. Wechseln Sie mit anderen Blattgemüsen ab, um für Abwechslung zu sorgen.

Dürfen Kaninchen Chicorée essen?

Ja, in Maßen.

Chicorée ist leicht verdaulich und enthält viel Feuchtigkeit sowie Ballaststoffe. Er kann daher regelmäßig als Teil einer abwechslungsreichen Ernährung gefüttert werden.

Dürfen Kaninchen Fenchel essen?

Ja, in Maßen.

Fenchel ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und verdauungsfördernden Nährstoffen. Sowohl die Knolle, die Stängel als auch das Grün dürfen gefüttert werden. Geben Sie jedoch nur kleine Mengen und beobachten Sie genau, wie Ihr Kaninchen darauf reagiert.

Dürfen Kaninchen Lauch essen?

Nein.

Lauch enthält giftige Stoffe, die für Kaninchen schädlich sein können. Er kann zu Blutarmut, Verdauungsstörungen und Schäden an den roten Blutkörperchen führen. Das gilt für alle zwiebelartigen Pflanzen also auch für rote Zwiebeln, weiße Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Lauch und Schnittlauch.

Welche Obstsorten dürfen Kaninchen essen?

Dürfen Kaninchen Erdbeeren essen?

Ja, in kleinen Mengen.

Erdbeeren sind eine schmackhafte Leckerei für Kaninchen, enthalten jedoch viele natürliche Zucker. Geben Sie daher nur ein kleines Stück und nicht zu häufig. Das Grün der Erdbeere kann mitgefressen werden. Waschen Sie die Erdbeeren jedoch gründlich und beginnen Sie mit einem sehr kleinen Stück.

Auch die Erdbeerpflanze selbst ist für Kaninchen unbedenklich  Blätter, Stängel und Blüten dürfen gefressen werden. Aber auch hier gilt: nur in Maßen und als gelegentliche Abwechslung im Speiseplan.

Dürfen Kaninchen Weintrauben essen?

Ja, in Maßen.

Weintrauben sind für Kaninchen nicht giftig, enthalten jedoch viel Zucker. Daher sollten sie nur selten und in kleinen Mengen als Leckerli gegeben werden. Verwenden Sie nach Möglichkeit kernlose Trauben oder entfernen Sie die Kerne, da diese sehr schwer verdaulich sind. Geben Sie nicht mehr als eine Traube auf einmal und höchstens einmal pro Woche.

Dürfen Kaninchen Bananen essen?

Ja, in Maßen.

Banane gilt bei Kaninchen als besonders schmackhaft, enthält jedoch sehr viel Zucker. Daher sollte sie nur gelegentlich und in kleinen Mengen als Leckerli gegeben werden. Eine kleine Scheibe reicht bereits aus! Zu viel Banane kann zu Verdauungsproblemen und Übergewicht führen. Die Schale ist zwar nicht giftig, aber schwer verdaulich sie sollte daher lieber nicht gefüttert werden.

Dürfen Kaninchen Birne essen?

Ja, in Maßen.

Birnen enthalten viel Zucker, deshalb sollten sie nur gelegentlich in kleinen Stücken als Leckerbissen gegeben werden. Entfernen Sie unbedingt die Kerne und das Kerngehäuse, da sie schädliche Stoffe enthalten können. Die Schale darf dranbleiben, sofern die Frucht gut gewaschen ist.

Dürfen Kaninchen Wassermelone essen?

Ja, in Maßen.

Kaninchen mögen Wassermelone meist sehr gerne. Sie ist ein erfrischender Snack, süß im Geschmack und enthält viel Flüssigkeit. Da Wassermelone jedoch viel Zucker und nur wenig Ballaststoffe enthält, sollte sie ausschließlich als Leckerli und nur in kleinen Stücken angeboten werden. Auch die Schale ist grundsätzlich unbedenklich, geben Sie allerdings nur ein kleines Stück. Die Kerne sollten Sie vorher entfernen, da sie für Kaninchen schwer verdaulich sind.

Dürfen Kaninchen Apfel essen?

Ja, in Maßen.

Apfel ist angenehm süß und wird von den meisten Kaninchen sehr gerne gefressen. Aufgrund des hohen Zuckergehalts sollte er jedoch nur gelegentlich und in kleinen Mengen angeboten werden. Eine dünne Scheibe oder ein paar kleine Würfel von etwa einem Zentimeter reichen vollkommen aus. Entfernen Sie immer die Kerne und das Kerngehäuse, da diese schädliche Stoffe enthalten, die für Kaninchen giftig sein können.

Dürfen Kaninchen Heidelbeeren essen?

Ja, in Maßen.

Heidelbeeren enthalten viel Zucker. Geben Sie daher nur ein paar Beeren als Leckerli und nicht zu häufig.

Dürfen Kaninchen Mandarinen essen?

Nur sehr eingeschränkt.

Mandarinen enthalten viel Zucker und Säure. Sie sollten daher nur selten und in sehr kleinen Mengen gegeben werden. Die Schale und die Kerne müssen immer entfernt werden, da sie schwer verdaulich sind.

 

Weitere Futtermittel

Dürfen Kaninchen Brot essen?

Nein.

Brot enthält viel Stärke und wenig Ballaststoffe, was für die Verdauung eines Kaninchens ungeeignet ist. Es kann zu Verstopfung, Blähungen und Übergewicht führen. Außerdem trägt Brot nicht zum natürlichen Abrieb der Zähne bei.

Dürfen Kaninchen Schnittlauch essen?

Nein.

Schnittlauch gehört zur Familie der Zwiebelgewächse und enthält giftige Stoffe, die für Kaninchen schädlich sind. Er kann zu Blutarmut, Verdauungsproblemen und Schädigungen der roten Blutkörperchen führen. Das gilt für alle Zwiebelarten wie rote Zwiebeln, weiße Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Lauch und Schnittlauch.

Dürfen Kaninchen Kartoffeln essen?

Nein.

Kartoffeln enthalten viel Stärke, die für Kaninchen schwer verdaulich ist, und können zu Darmproblemen, Verstopfung und Blähungen führen. Vor allem rohe Kartoffeln und ihre Schale enthalten Solanin –  einen giftigen Stoff, der für Kaninchen schädlich ist.

Dürfen Kaninchen Basilikum essen?

Ja, in Maßen.

Basilikum ist reich an Nährstoffen und kann als schmackhafte Ergänzung zum Speiseplan gefüttert werden – allerdings nur in kleinen Mengen.

Dürfen Kaninchen Zwiebeln essen?

Nein.

Zwiebeln enthalten giftige Stoffe, die für Kaninchen gefährlich sein können. Sie können Blutarmut, Verdauungsprobleme und Schäden an den roten Blutkörperchen verursachen. Das gilt für alle Zwiebelgewächse: rote, weiße und Frühlingszwiebeln, Lauch und Schnittlauch.

Dürfen Kaninchen Knoblauch essen?

Nein.

Knoblauch gehört zur Familie der Zwiebelgewächse und enthält giftige Stoffe, die für Kaninchen gefährlich sind. Er kann Blutarmut, Verdauungsprobleme und Schäden an den roten Blutkörperchen verursachen sowohl in gekochter als auch in roher Form.

Tierärztliche Beratung bei Medpets

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