Hunde Nassfutter

Hunde Nassfutter ist weitläufig auch unter der Bezeichnung Feuchtfutter bekannt. Das hat damit zu tun, dass der Anteil an Feuchtigkeit sehr hoch ist. Daraus resultiert beim Nassfutter im Gegensatz zum Trockenfutter eine recht weiche Konsistenz. Das hat den Vorzug, dass Hunde Nassfutter besonders leicht mit Trockenfutter oder mit Frischfutter gemischt werden kann. Außerdem muss das gehaltvolle Feuchtfutter nicht erst selbst zubereitet werden, was gerade im Alltag sehr praktisch ist. Mittlerweile bieten die Hersteller eine Fülle an Futtersorten an, sodass die Kaufentscheidung häufig schwer fällt. Grundsätzlich hat Hunde Nassfutter durchaus seine positiven Seiten. Vor allen Dingen die Hunde nehmen diese Futterform problemlos an, weil der Eigengeruch der Futtersorten extrem intensiv ist. Die zu verabreichende Futtermenge ist bei nassem Hundefutter gemessen am Trockenfutter wesentlich größer, da viel Feuchtigkeit enthalten ist.

Die Zusammensetzung ist entscheidend

Je nachdem, um welche Marke und um welches Produkt es sich handelt, finden Sie die unterschiedlichsten Zutaten vor. Bei Vergleichen zeigt sich, dass hauptsächlich Muskelfleisch, verschiedene Organe und Innereien als Lieferant für Eiweiß verarbeitet werden. Nebenstoffe wie Getreide, Nudeln oder Reisen dienen als Quelle für Kohlenhydrate. Des Weiteren befinden sich in den Nassfutterarten für Moppi &. Co. Komponenten wie Pflanzenöle und Tierfette sowie Pflanzenteile als Ballaststoffe und diverse Zusatzstoffe. Dazu gehören vorrangig Vitamine und Spurenelemente. Extreme Abweichungen liegen hinsichtlich der Mischungsverhältnisse vor. Am Fleischanteil wird meist gespart. Lediglich hoch ist der Fleischgehalt bei Nassfutter von Terra Canis, Hill's und Animonda. Genauso hochwertig ist Nass Futter von Applaws. In zunehmendem Umfang setzen sich die kompletten "Menüs" als Hund Nassfutter durch. In den Packungen sind meist Fleisch, Soße mit Stärkemehl oder Gelatine angedickt, und getreidehaltige Komponenten zu finden. In fast allen Futtersorten können Roheiweiße aus Fleisch, Rohfette, Pflanzenfasern und Rohasche im Hundefutter nachgewiesen werden. Darüber hinaus gibt es einen großen Umfang an minderwertigen Zusätzen wie Konservierungsstoffe sowie Geruchs- und Geschmacksverstäker. Auffällig sind ebenso Nassfutter, die ausschließlich aus Fleisch bestehen. Hier ist der Proteinanteil extrem groß, was nicht zu empfehlen ist. Dieses Hunde Nassfutter sollte nicht als alleinige Futterrationen verwendet werden. Ein solches ergänzendes Nassfutter ist als Zusatz für das selbst zubereitetes Futter oder beim Barfen gedacht. Ist das Hund Nassfutter als Alleinfutter deklariert, sind keine weiteren Zusatzfutter nötig.

Kleine Fremdwortfibel - Rohasche und Rohprotein

Unsicher werden zahlreiche Hundehalter meist bei dem Begriff Rohasche. Diese Substanz ist natürlicher Art und würde bei Temperaturen von mehr als 550°C als Rest vorliegen. Rohasche entsteht, wenn organische Zutaten des Futters verbrannt werden. Der Gehalt an Rohasche in Hunde Nassfutter muss mindestens 40 Prozent betragen. Diese Angabe ist ein Hinweis, dass viele organische Inhaltsstoffe, beispielsweise Knochen, im Futter verarbeitet sind. Günstig ist ein Rohascheanteil von 4 Prozent. Noch ein Wort zum Rohprotein. Unabhängig vom Gesamtanteil kann nicht auf die Güte des Rohproteins geschlossen werden. Dasselbe trifft auf die Verdaulichkeit im Hundekörper zu. Optimal ist ein Hunde Nassfutter mit einem Gehalt an Muskelfleisch mit Sehnen und Fett von mindestens 45 Prozent. Bei Rohfasern sind etwa 10 Prozent aufgeschlossenes Getreide, bei Ballaststoffen 20 Prozent Gemüse und Obst erlaubt.

Apropos Kohlenhydrate...

Komplett ohne Kohlenhydrate ist es für den Hundeorganismus nicht möglich, schnell Energie bereit zu stellen. Das gilt vor allen Dingen für Glucose. Trächtige Hündinnen benötigen beispielsweise mehr Kohlenhydrate für die Welpen. Unmittelbar gespeichert werden Kohlenhydratreserven im Körper jedoch nicht. Außerdem hängt die Verdaulichkeit der Kohlenhydrate vom Alter, Erkrankungen und der Art der Kohlenhydrate ab. Unter Beachtung individueller Eigenheiten jedes Hundes sollte auf Hunde Nassfutter geachtet werden, bei dem Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette in einem ausgewogenen Mischungsverhältnis vorliegen. Ist das Nassfutter zu energiereich, werden die Tiere zu dick. Für Hunde mit Übergewicht ist ein spezielles Hunde Nassfutter zu empfehlen, um das Gewicht zu reduzieren.

Filter anzeigen
Medpets verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmes Online-Erlebnis zu ermöglichen. Mit diesen Cookies verfolgen wir und Drittanbieter Ihr Verhalten im Internet. Somit können wir personalisierte Werbung schalten, können Sie Informationen auf Social Media Plattformen teilen und eine gut funktionierende Webseite anbieten. Durch die Weiterverwendung von Medpets.de, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Lesen Sie mehr Schließen