Gesundheitsprodukte für das Gebiss der Katze

Eine regelmäßige Reinigung des Gebisses Ihrer Katze ist wichtig, damit Zähne und Zahnfleisch gesund bleiben. Auch für die Gebisspflege gibt es bei Medpets diverse Produkte.

Zusätzliche Informationen von unserem Tierarzt

Unser Tierarzt hat einen ausführlichen Artikel zum Thema Gebisspflege bei Katzen geschrieben.

Wie auch beim Menschen, bilden sich zunächst Milchzähne bei Katzen, die dann später durch die bleibenden Zähne abgelöst werden. Dieser Zahnwechsel vollzieht sich bei Katzen in der Regel zwischen dem dritten und siebten Lebensmonat. Erste Zahnprobleme zeigen sich bei Katzen etwa ab dem dritten Lebensjahr in Form von abgebrochenen Zähnen. In den meisten Fällen sind Zahnbelag und Zahnstein die Ursache der unterschiedlichen Dentalprobleme.

Zahnbelag und Zahnstein

Bei Zahnbelag, der auch Plaque genannt wird, handelt es sich um eine dünne Haftschicht auf den Zähnen, die aus Essensresten, Speichel und Bakterien zusammengesetzt ist. Da sich Menschen im Durchschnitt zweimal am Tag die Zähne putzen, kann bei ihnen der Zahnbelag leicht entfernt werden. Da sich Katzen von Natur aus nicht die Zähne putzen, sammelt sich der Zahnbelag auf dem Gebiss und verhärtet mit der Zeit. Das Ergebnis dieses Verhärtungsprozesses wird Zahnstein genannt.

Entzündungen

Werden Zahnbelag und Zahnstein nicht entfernt, kann es zu Entzündungen des Zahnfleisches kommen. Zum einen besteht die Gefahr, dass sich die Zähne lockern und ausfallen, zum anderen, dass sich die entzündungsverursachenden Bakterien über den ganzen Körper verbreiten. Katzen mit schweren Zahnerkrankungen und Entzündungen in der Mundhöhle infizieren sich selbst konstant mit Krankheitserregern, was Auswirkungen auf das Immunsystem hat und nicht selten die Gesundheit von Herz und Nieren gefährdet.

Symptome

Katzen mit (schweren) Zahnproblemen und/oder Zahnfleischerkrankungen leiden häufig unter unangenehmem Mundgeruch. Auch wenn dies die Mensch-Katzen-Beziehung auf eine harte Probe stellen mag, so gehört dieses Symptom doch zu den eher harmlosen Folgen. Oft tun sich Katzen wegen der Schmerzen schwer beim Fressen. Bei genauerer Betrachtung ist das Zahnfleisch häufig sehr rot und geschwollen, auch Blutungen sind möglich. Zudem kann ein Reiben des Kopfes an Gegenständen oder entlang des Fußbodens auf Zahnprobleme hinweisen.

Behandlung und vorbeugende Maßnahmen

Zähneputzen

Um Zahnprobleme bei Katzen zu verhindern, ist eine gute Zahnpflege notwendig. An erster Stelle steht das regelmäßige Zähneputzen, das Sie selbst durchführen können. Nicht jede Katze erlaubt ihrem Menschen diese Prozedur. Wenn Sie jedoch schon ab frühestem Alter mit der Zahnpflege bei Ihrem Kätzchen beginnen, dann sind die Chancen, dass die Katze auch zu einem späteren Zeitpunkt ihr Gebiss reinigen lässt, sehr hoch. Es gibt spezielle Zahnpflege-Sets und Zahnpasten für Katzen, mit denen Sie sich um die Zahnpflege Ihrer Katze kümmern können.

Spülflüssigkeiten und "Mundwasser"

Falls Ihre Katze keine Bürsten mag, können Sie alternativ auch Spülflüssigkeiten oder ein "Mundwasser" für die Zahnpflege benutzen. Beide Produkte hemmen das Wachstum der Bakterien im Mund, sodass sich die Bildung von Zahnbelag und Zahnstein deutlich verringert.

Spezielles Futter

Die Bildung von Zahnbelag und Zahnstein kann auch durch spezielles Futter reduziert werden. Zahnstein entwickelt sich in der Regel schneller bei Katzen, die mit Nassfutter ernährt werden. Trockenfutter hingegen reinigt schon beim Fressen die Zähne und beugt so auf natürliche Weise der Zahnsteinbildung vor. Aus diesem Grund sind für Katzen, die das Zähneputzen oder ein Mundwasser ablehnen, spezielle Futtervarianten erhältlich, die besondere Zahnpflegeeigenschaften aufweisen.

Kontrolle durch den Tierarzt

Auch wenn Sie eine oder mehrere Methoden zur Zahnpflege bei Ihrer Katze anwenden, so ist es dennoch wichtig, die Zähne regelmäßig (mindestens einmal im Jahr) von Ihrem Tierarzt überprüfen zu lassen. Sollten Sie jedoch eines der oben genannten Zahnprobleme bei Ihrer Katze erkennen, konsultieren Sie bitte sofort Ihren Tierarzt, um Schlimmeres zu verhindern.

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